Milchprämie

Descriziun generala

Letzter Termin für die Übermittlung des Beihilfeantrages der Milchprämie war Freitag, 23. September 2022, um 12:00 Uhr

Der Antrag um Beihilfe zum Ausgleich der Kostensteigerung bei der Milcherzeugung (Milchprämie) kann nur in elektronischer Form über die Plattform myCIVIS eingereicht werden. Dafür wird die digitale Identität benötigt: SPID oder CIE (elektronischer Personalausweis).

Sobald der Inhaber/die Inhaberin bzw. der gesetzliche Vertreter/die gesetzliche Vertreterin des landwirtschaftlichen Betriebes über die digitale Identität verfügt, muss im persönlichen Bereich („Mein Profil“ in myCIVIS) der „Antrag um Vertretung/Delegierung“ gestellt werden (siehe Erklärung zur Delegierung oder das Handbuch). Der Antrag um Vertretung kann für sich selbst oder von einem Dritten bzw. einer Organisation für den Antragstellenden erstellt werden.

Achtung: Besitzt der Antragstellende bereits eine gültige Vertretung/Delegierung für den Betrieb, muss nicht nochmals eine beantragt werden. Der Antragstellende kann in diesem Fall direkt im Online-Dienst in myCIVIS die Beihilfe beantragen.

Die Anträge können auch von einem Dritten (einer Vertrauensperson oder von Verbänden) eingereicht werden, die dazu vorab vom Betriebsinhaber/von der Betriebsinhaberin bzw. gesetzlichen Vertreter/Vertreterin des Unternehmens delegiert wurde. Wir weisen darauf hin, dass diese Delegierungen innerhalb einer Woche ab Eingabe auf dem Portal vervollständigt sein müssen.

Es wird dringend empfohlen, die Anfrage um Delegierung bereits vor Beginn der Gesuchskampange zu stellen.

Bei Fragen oder Problemen in der Phase des Delegierungsgesuches wenden Sie sich an das Callcenter unter der Grünen Nummer 800 816 836 (Montag – Freitag von 9.00 – 17.00 Uhr) oder per E-Mail an servicedesk@provinz.bz.it.

Begünstigte:

Anspruch auf die Beihilfe haben die in der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätigen Unternehmen, welche Milch erzeugen und ihren operativen Sitz in der Autonomen Provinz Bozen haben. Die Antragstellenden müssen im Landesverzeichnis der landwirtschaftlichen Unternehmen eingetragen sein.

Die Beihilfe beträgt 300,00 Euro pro Großvieheinheit (GVE) der für die Prämienberechnung zugelassenen Tiere und wird ab 3 (drei) GVE und für höchstens 30 (dreißig) GVE als Verlustbeitrag gewährt.

  • Für die Gewährung der Beihilfe müssen die Antragstellenden zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens drei GVE der für die Prämienberechnung zugelassenen Tiere halten;
  • Die Beihilfe wird für Milchrinder, -schafe oder -ziegen gewährt, die laut regionaler Viehdatenbank im eigenen viehhaltenden Betrieb aufscheinen;
  • Die Antragstellenden müssen Milchlieferanten oder Direktvermarkter im Sinne von Artikel 2  der Richtlinien laut Beschluss Nr. 452 vom 21.06.2022 sein und den durchschnittlichen Höchstviehbesatz einhalten;
  • Die beihilfeberechtigten Tiere müssen sowohl am 01.06.2022 als auch zum Zeitpunkt der Antragstellung im viehhaltenden Betrieb des Antragstellers/der Antragstellerin aufscheinen;
  • Die Milchrinder müssen seit dem 01.01.2021 mindestens einmal abgekalbt haben, dabei zählt ein Rind als 1 GVE;
  • Die Milchschafe und Milchziegen müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens 365 Tage alt sein, dabei zählt ein Tier mit 0,15 GVE;
  • Der zulässige Höchstviehbesatz wird als Durchschnittswert am 1. Juni 2022 nach den Vorgaben des Handbuches für das Landesverzeichnis der landwirtschaftlichen Unternehmen und auf der Grundlage der im Landesverzeichnis vorhandenen Daten berechnet. Der zulässige Höchstviehbesatz ist – analog zu den Förderkriterien für betriebliche Investitionen - in Abhängigkeit von der Höhenlage gestaffelt. Zusätzlich wird eine Toleranz von 0,1 GVE pro Hektar Futterfläche angewandt.

Um eine effiziente und einfache Gesuchsabwicklung zu gewährleisten, wird vor dem Start der Gesuchskampagne von Amts wegen eine Liste („Positiv-Liste“) mit den potentiellen Antragstellenden erstellt. Darin enthalten sind sämtliche Primärproduzenten des Landes, die aktuell als Milchlieferanten an einen Erstankäufer (v.a. Sennereigenossenschaften) mit Niederlassung in den Provinzen Bozen oder Trient aufscheinen. Dazu kommen die Primärproduzenten mit Direktvermarktung, wie sie aktuell in den entsprechenden Listen des Sanitätsbetriebes bzw. des Sennereiverbandes aufscheinen.

Auf diese „Positiv-Liste“ mit den potentiellen Antragstellenden, die mit dem durchschnittlichen Höchstviehbesatz am 1. Juni 2022 im Rahmen des zulässigen Maximums in Ordnung sind, wird dann im Rahmen der Online-Gesuchstellung zurückgegriffen. Der Betrieb, dessen Steuernummer in der erwähnten Liste aufscheint, kommt mit der Gesuchstellung weiter und kann den Beihilfeantrag absenden. Sollte das nicht der Fall sein, erscheint die Meldung, dass der Antrag nicht gestellt werden kann.

Es ist nachvollziehbar und verständlich, dass bei mehreren Tausend möglichen Antragstellenden auch einzelne Fälle vorhanden sind, die in der erwähnten Liste nicht aufscheinen, aber trotzdem einen Förderanspruch hätten: ein Betrieb kann beispielsweise erst vor kurzer Zeit übergeben/übernommen, mit der Tätigkeit als Lieferant oder Direktvermarkter kann erst kürzlich begonnen worden sein, und die Datenbanken oder Ermächtigungen können damit noch nicht alle auf dem letzten Stand sein. Es kann Ziegen- oder Schafmilchbetriebe geben, die ihre Milch an einen Verarbeitungsbetrieb liefern und diese Lieferung derzeit noch nicht aufscheinen, oder es kann Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Ajournierung der Vieh- und Flächendatenbanken geben.

Es ist davon auszugehen, dass der größte Teil der Betroffenen in Kenntnis darüber ist, ob sie sich in einer der angeführten Sondersituationen befinden. Daher ist es wichtig, dass diese Betriebe ihre Position sobald wie möglich überprüfen und gegebenenfalls in Ordnung bringen, damit die erwähnte „Positiv-Liste“ auch noch entsprechend ergänzt werden kann, und im Rahmen der vorgegebenen Gesuchsfrist der Beihilfeantrag gestellt werden kann.

Sollte eine individuelle Position in der Datenbank fehlerhaft und damit zu korrigieren bzw. die erwähnte Liste um einen berechtigten Betrieb zu ergänzen sein, kann man sich an die folgenden Stellen wenden:

Kontaktstellen:

Bezirk Bozen-Unterland

  • Bozen, Amt für Viehzucht, Brennerstraße 6 - Tel. 0471 415090

Bezirk Pustertal

  • Bruneck, Bezirksamt für Landwirtschaft Ost, Kapuzinerplatz 3 - Tel. 0474 582240

Bezirk Eisacktal

  • Brixen, Außenstelle Bezirksamt für Landwirtschaft Ost, Regensburger Allee 18 - Tel. 0472 821241

Bezirk Vinschgau:

  • Schlanders, Bezirksamt für Landwirtschaft West, Schlandersburgstraße 6 - Tel. 0473 7361 41

Bezirk Burggrafenamt:

  • Meran, Außenstelle Bezirksamt für Landwirtschaft West, Sandplatz 10 - Tel. 0473 252240

Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist die Autonome Provinz Bozen, Silvius-Magnago-Platz Nr. 4, Landhaus 3a, 39100, Bozen.
E-Mail: generaldirektion@provinz.bz.it - PEC: generaldirektion.direzionegenerale@pec.prov.bz.it

Datenschutzbeauftragte (DSB): Die Kontaktdaten der DSB der Autonomen Provinz Bozen sind folgende: Autonome Provinz Bozen, Landhaus 1, Organisationsamt, Silvius-Magnago-Platz Nr. 1, 39100 Bozen.
E-Mail: dsb@provinz.bz.it - PEC: rpd_dsb@pec.prov.bz.it

Zwecke der Verarbeitung: Die übermittelten Daten werden vom dazu befugten Landespersonal, auch in elektronischer Form, für institutionelle Zwecke in Zusammenhang mit dem Verwaltungsverfahren verarbeitet, zu dessen Abwicklung sie im Sinne von L.G. 11/1998 angegeben wurden. Die mit der Verarbeitung betraute Person ist der Direktor/die Direktorin pro tempore des Ressorts/der Abteilung 31 Landwirtschaft an seinem/ihrem Dienstsitz. Die Mitteilung der Daten ist unerlässlich, damit die beantragten Verwaltungsaufgaben erledigt werden können. Wird die Bereitstellung der Daten verweigert, können die eingegangenen Anträge und Anfragen nicht bearbeitet werden.

Mitteilung und Datenempfänger: Die Daten können folgenden anderen öffentlichen und/oder privaten Rechtsträgern zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen im Rahmen ihrer institutionellen Aufgaben mitgeteilt werden, soweit dies in engem Zusammenhang mit dem eingeleiteten Verwaltungsverfahren erfolgt: SIAN (Sistema informativo agricolo nazionale).

Die Daten können auch weiteren Rechtsträgern mitgeteilt werden, die Dienstleistungen in Zusammenhang mit der Wartung und Verwaltung des informationstechnischen Systems der Landesverwaltung und/oder der institutionellen Website des Landes, auch durch Cloud Computing, erbringen. Der Cloud Provider Microsoft Italien GmbH, welcher Dienstleister der Office365 Suite ist, hat sich aufgrund des bestehenden Vertrags verpflichtet, personenbezogenen Daten nicht außerhalb der Europäischen Union und der Länder des Europäischen Wirtschaftsraums (Norwegen, Island, Lichtenstein) zu übermitteln.

Datenübermittlungen: Es werden keine personenbezogenen Daten an Drittländer außerhalb der EU übermittelt.

Verbreitung: Ist die Verbreitung der Daten unerlässlich, um bestimmte von der geltenden Rechtsordnung vorgesehene Veröffentlichungspflichten zu erfüllen, bleiben die von gesetzlichen Bestimmungen vorgesehenen Garantien zum Schutz der personenbezogenen Daten der betroffenen Person unberührt.

Dauer: Die Daten werden so lange gespeichert, als sie zur Erfüllung der in den Bereichen Abgaben, Buchhaltung und Verwaltung geltenden rechtlichen Verpflichtungen benötigt werden.

Automatisierte Entscheidungsfindung: Die Verarbeitung der Daten stützt sich nicht auf eine automatisierte Entscheidungsfindung.

Rechte der betroffenen Person: Gemäß den geltenden Bestimmungen erhält die betroffene Person auf Antrag jederzeit Zugang zu den sie betreffenden Daten und es steht ihr das Recht auf Berichtigung oder Vervollständigung unrichtiger bzw. unvollständiger Daten zu; sofern die gesetzlichen Voraussetzungen gegeben sind, kann sie sich der Verarbeitung widersetzen oder die Löschung der Daten oder die Einschränkung der Verarbeitung verlangen. Im letztgenannten Fall dürfen die personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Einschränkung der Verarbeitung sind, von ihrer Speicherung abgesehen, nur mit Einwilligung der betroffenen Person, zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen des Verantwortlichen, zum Schutz der Rechte Dritter oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses verarbeitet werden.

Das entsprechende Antragsformular steht auf der Webseite http://www.provinz.bz.it/de/transparente-verwaltung/zusaetzliche-infos.asp zur Verfügung.

Rechtsbehelfe: Erhält die betroffene Person auf ihren Antrag nicht innerhalb von 30 Tagen nach Eingang − diese Frist kann um weitere 60 Tage verlängert werden, wenn dies wegen der Komplexität oder wegen der hohen Anzahl von Anträgen erforderlich ist – eine Rückmeldung, kann sie Beschwerde bei der Datenschutzbehörde oder Rekurs bei Gericht einlegen.

(Sorvisc actualisá ai: 23/09/2022)

Ënt competënt

Ofize Zidlamënt de bestiam
Palazzo 6 - Peter Brugger, via Brennero 6, 39100 Balsan
Telefono: 0471 41 50 90
0471 41 50 91
E-mail: viehzucht@provinz.bz.it
PEC: viehzucht.zootecnia@pec.prov.bz.it

Terminns

Letzter Termin für die Einreichung des Beihilfeantrages der Milchprämie war Freitag, 23. September 2022, um 12:00 Uhr

Der Antrag um Beihilfe muss in elektronischer Form über die Plattform myCIVIS eingereicht werden!

Für Informationen wenden Sie sich an folgende Ämter:

Bezirk Pustertal

  • Bruneck, Bezirksamt für Landwirtschaft Ost, Kapuzinerplatz 3 - Tel. 0474 582240

Bezirk Eisacktal

  • Brixen, Außenstelle Bezirksamt für Landwirtschaft Ost, Regensburger Allee 18 - Tel. 0472 821241

Bezirk Vinschgau:

  • Schlanders, Bezirksamt für Landwirtschaft West, Schlandersburgstraße 6 - Tel. 0473 736141

Bezirk Burggrafenamt:

  • Meran, Außenstelle Bezirksamt für Landwirtschaft West, Sandplatz 10 - Tel. 0473 252240
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