Eintragung in das Landesverzeichnis oder Interessensbekundung für die Ernennung zur Direktorin / zum Direktor eines Gesundheitsbezirkes des Südtiroler Sanitätsbetriebes

Descriziun generala

Bei der Landesabteilung Gesundheit ist das Landesverzeichnis der Geeigneten für die Ernennung zur Direktorin/zum Direktor eines Gesundheitsbezirkes des Südtiroler Sanitätsbetriebes sowie die Liste „Interessensbekundung zur Ernennung zur Direktorin/zum Direktor eines Gesundheitsbezirkes des Südtiroler Sanitätsbetriebes“ gemäß Art. 10/bis Absatz 1 des LG Nr. 3/2017 vonseiten der in den Abschnitten A, B und/oder C des Verzeichnisses eingetragenen Führungskräfte und Führungskräfteanwärterinnen/Führungskräfteanwärter des Landes bzw. der Eingeschriebenen in eines der Landesverzeichnisse für die Ernennung der Führungspositionen des Südtiroler Sanitätsbetriebes angelegt.

Landesverzeichnis der Geeigneten für die Ernennung zur Direktorin/zum Direktor eines Gesundheitsbezirkes des Südtiroler Sanitätsbetriebes

Bei der Landesabteilung Gesundheit ist das Landesverzeichnis der Personen angelegt, die für die Ernennung zur Direktorin/zum Direktor eines Gesundheitsbezirks des Südtiroler Sanitätsbetriebes geeignet sind.

Um in dieses Landesverzeichnis eingetragen zu werden, müssen die Bewerberinnen/die Bewerber, welche im Besitz der Voraussetzungen laut der einschlägigen Kundmachung sind, ein Kolloquium bestehen. Die Generaldirektorin/der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes ernennt, nach Anhören der Landesregierung, die Direktorin/den Direktor des Gesundheitsbezirks und kann dabei aus allen Verzeichnissen, sprich den Verzeichnissen der Führungskräfte und Führungskräfteanwärter bzw. Führungskräfteanwärterinnen des Landes (Abschnitt A, B und/oder C) als auch aus den Landesverzeichnissen der General-, Sanitäts-, Verwaltungs- und Pflegedirektorinnen und -direktoren schöpfen (sofern die Voraussetzungen für die jeweilige zu besetzende Führungsposition erfüllt sind).

Die Entscheidung, warum die Generaldirektorin/der Generaldirektor aus einem anderen als aus dem Verzeichnis der Geeigneten zur Ernennung der Bezirksdirektorinnen/Bezirksdirektoren schöpft, muss begründet werden.

Die Voraussetzungen und Modalitäten, sowie Informationen zur Eintragung in das Landesverzeichnis können Sie der beiliegenden Kundmachung entnehmen (Dekret Nr. 17269/2021, Anlage A).

Liste „Interessensbekundung zur Ernennung zur Direktorin/zum Direktor eines Gesundheitsbezirkes des Südtiroler Sanitätsbetriebes“ gemäß Art. 10/bis Absatz 1 des Landesgesetzes vom 21. April 2017, Nr. 3 vonseiten der in den Abschnitten A, B und/oder C des Verzeichnisses eingetragenen Führungskräfte und Führungskräfteanwärterinnen/Führungskräfteanwärter des Landes bzw. der Eingeschriebenen in eines der Landesverzeichnisse für die Ernennung der Führungspositionen des Südtiroler Sanitätsbetriebes“ anstatt „Führungskräften des Südtiroler Sanitätsbetriebes.

Bei der Landesabteilung Gesundheit ist neben dem Landesverzeichnis der Geeigneten auch die Liste jener Personen angelegt, die ihr Interesse für die Ernennung zur Direktorin/zum Direktor eines Gesundheitsbezirks des Südtiroler Sanitätsbetriebes, bekundet haben.  Um in diese Liste eingetragen zu werden, müssen die Interessentinnen/Interessenten, welche im Besitz der Voraussetzungen laut der einschlägigen Kundmachung sind, hingegen kein Kolloquium bestehen. Dieses mussten sie bereits bei der Eintragung in das Verzeichnis der Führungskräfteanwärterinnen/Führungskräfteanwärter und Führungskräfte des Landes (Abschnitt A, B und/oder C) bzw. bei der Einschreibung in eines der Landesverzeichnisse für die Ernennung der Führungspositionen des Südtiroler Sanitätsbetriebes bestehen. Die Generaldirektorin/der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes ernennt, nach Anhören der Landesregierung, die Direktorin/den Direktor des Gesundheitsbezirks und kann dabei aus allen Verzeichnissen, sprich den Verzeichnissen der Führungskräfte und Führungskräfteanwärter bzw. Führungskräfteanwärterinnen des Landes als auch aus den Landesverzeichnissen der General-, Sanitäts-, Verwaltungs- und Pflegedirektorinnen und -direktoren schöpfen (sofern die Voraussetzungen für die jeweilige zu besetzende Führungsposition erfüllt sind).

Die Entscheidung, warum die Generaldirektorin/der Generaldirektor aus einem anderen als aus dem Verzeichnis der Geeigneten zur Ernennung der Bezirksdirektorinnen/Bezirksdirektoren schöpft, muss begründet werden.

Die Voraussetzungen und Modalitäten, sowie Informationen zur Eintragung in das Landesverzeichnis können Sie der beiliegenden Kundmachung entnehmen (Dekret Nr. 17269/2021, Anlage A).

a.   nicht älter als 65 Jahre sein und die Voraussetzungen für die Aufnahme in den öffentlichen Dienst zu erfüllen;

b.  Laureatsdiplom nach der alten Studienordnung bzw. Fachlaureatsdiplom oder Hochschulmaster ersten Grades,

c.   im Besitz des auf das Doktorat bezogenen Nachweises über die Kenntnis der italienischen und der deutschen Sprache (D.P.R. vom 26. Juli 1976, Nr. 752, in geltender Fassung), oder einen gleichgestellten Nachweis,

d.  Erklärung der Zugehörigkeit bzw. Angliederung zu einer der drei Sprachgruppen (D.P.R. vom 26. Juli 1976, Nr. 752, in geltender Fassung),

e.  Management-Ausbildung im Gesundheitsbereich laut geltender Gesetzgebung oder ein im Ausland erlangter und von der zuständigen Fachkommission des Landes anerkannter Bildungsabschluss im Managementbereich (Art. 46/ter des Landesgesetzes vom 5. März 2001, Nr. 7, in geltender Fassung). Der Nachweis über die Management-Ausbildung kann auch innerhalb von 18 Monaten ab Einreichen des Eintragungsantrags nachgereicht werden,

f.   die Führungskräfte mit ausgewiesener Erfahrung in der Führung von Organisationseinheiten mittleren oder größeren Umfangs sowie direkter Verwaltungsautonomie und Verantwortung bezüglich personeller und finanzieller Ressourcen sind: mindestens vierjähriger effektiver Dienst im öffentlichen oder im privaten Bereich.

      Im Besonderen müssen Amtsdirektorinnen und Amtsdirektoren über folgende Erfahrung verfügen, die auf der Grundlage der von der Bewertungskommission festgelegten Kriterien als Mindestanforderung bewertet werden:

  • direkt zugewiesenes Personal: mindestens 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter;
  • Verwaltungsrechtliche und persönliche Haftung über ein Gesamtbudget von mindestens € 3.000.000,00 oder hohe fachliche Verantwortlichkeit und hohe Komplexität (wie z.B. Vielfalt der Bereiche und Sektoren im Zusammenhang mit den übertragenen Aufgaben, die eine hohe technische und rechtliche Expertise in den verschiedenen Kompetenzbereichen erfordern),

g.   Es darf keiner der Ausschlussgründe laut Artikel 3 Absatz 11 des Gesetzesvertretenden Dekrets vom 30. Dezember 1992, Nr. 502 vorhanden sein (nur in italienischer Sprache).

h.  Es darf keiner der Ausschlussgründe für eine Aufnahme in den Landesdienst laut Artikel 2 Absatz 5 des Dekrets des Landeshauptmanns vom 2. September 2013, Nr. 22 vorhanden sein.

1. Bericht in freier Form zu den Führungserfahrungen der letzten vier Jahre. Dieser Bericht soll folgende Angaben enthalten:

-  Position im Organigramm der Körperschaft / Unternehmen

-  Beschreibung der Aufgabenbereiche / Zuständigkeiten

2. Selbsterklärung über die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter direkter Führung der letzten 4 Jahre (siehe Vorlage)

3. Selbsterklärung über das direkt verwaltete Budget der letzten 4 Jahre (siehe Vorlage)

4. Teilnahmebestätigungen an Weiterbildungstätigkeiten unter Angabe des Tages sowie, ob es sich um eine internationale, nationale oder lokale Weiterbildungstätigkeit handelt. Es werden nur Weiterbildungstätigkeiten gezählt, die eine Tagesdauer von mindestens 7 Stunden haben. Die Originale können bei Bedarf nachträglich eingefordert werden.

5. Lebenslauf laut „Europass Vorlage“ (unterzeichnet und vollständig ausgefüllt – gilt als Ersatz-erklärung)

6. Nachweis über die Kenntnis der italienischen und der deutschen Sprache (D.P.R. vom 26. Juli 1976, Nr. 752, in geltender Fassung), oder einen gleichgestellten Nachweis

7. Bescheinigung über die Zugehörigkeit oder Angliederung zu einer der drei Sprachgruppen nicht älter als 6 Monate, in Originalausfertigung und in verschlossenem Umschlag im Sinne des Artikels 20/ter, Absatz 3 des D.P.R. vom 26.07.1976, Nr. 752. Diese muss am Tag des Kolloquiums vorgelegt werden. Das bei der Landesverwaltung und beim Südtiroler Sanitätsbetrieb beschäftigte Personal legt keine Bescheinigung vor, sofern diese anlässlich der vorangegangenen Aufnahme bereits vorgelegt worden ist. Für Nichtansässige in der Provinz Bozen ist keine Ersatzerklärung mehr zulässig, sie muss nach den vorgesehenen Modalitäten abgegeben werden.

8. Gültiger Personalausweis (falls nicht im Besitz einer digitalen Unterschrift)

9. Kopie des quittierten F23 Vordruckes (falls nicht andere Zahlungsmodalitäten verwendet wurden).

Hinweis: Dem Antrag um Eintragung in das Landesverzeichnis müssen nur die ausdrücklich verlangten Unterlagen beigelegt werden. Die öffentliche Verwaltung behält sich das Recht vor, bei Bedarf alle oben angeführten Unterlagen anzufordern.

Die Kosten belaufen sich auf 16,00 € (Stempelmarke).

Landesgesetz vom 21. April 2017, Nr. 3 in geltender Fassung „Organisationsstruktur des Landesgesundheitsdienstes“

Dekret des Landeshauptmanns vom 1. September 2017, Nr. 33 in geltender Fassung „Landesverzeichnis der für die Ernennung zur Direktorin/zum Direktor eines Gesundheitsbezirks des Südtiroler Sanitätsbetriebs geeigneten Personen“

Art. 10-bis des Landesgesetzes vom 21. April 2017, Nr. 3, in geltender Fassung „Organisationsstruktur des Landesgesundheitsdienstes“

Art. 15 des Landesgesetzes vom 23. April 1992, Nr. 10 in geltender Fassung „Neuordnung der Führungsstruktur der Südtiroler Landesverwaltung“

Die Anträge auf Eintragung in das Landesverzeichnis bzw. die Interessensbekundungen können unbeschadet der Fälligkeit dieser Kundmachung (27. Oktober 2021) ständig eingereicht werden.

Diese nachfolgenden Anträge müssen innerhalb 15. Oktober 2023, 12:00 Uhr, eingereicht werden und werden anschließend von der Kommission bewertet. Nach diesem Datum werden die Anträge alle zwei Jahre bewertet, wobei ausschließlich jene Anträge berücksichtigt werden, die bis zum 15. Oktober, 12:00 Uhr des Jahres, in dem die Bewertung durchgeführt wird, eingereicht worden sind. Gleiches gilt für die Interessensbekundungen, wobei die Kommission dort nur die Voraussetzungen prüft, diese aber nicht bewertet.

Per d'autra nfurmazions prions bel de jì sun la plata dla istituzion cumpetënta per chësc servisc.

(Sorvisc actualisá ai: 20/04/2022)

Ënt competënt

Ofize Ordinamënt sanitar
Palazzo 12, via Canonico Michael Gamper 1, 39100 Balsan
Telefono: 0471 41 81 40
0471 41 81 41
Fax: 0471 41 81 59
E-mail: gesundheitsordnung@provinz.bz.it
PEC: ges.ord.san@pec.prov.bz.it

Orar por la jënt:

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr

Donnerstag: 8.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.30 Uhr

Terminns

Der Antrag für die Eintragung in das Landesverzeichnis oder Interessensbekundung vonseiten der Führungskräfte bzw. Führungskräfteanwärterinnen und -anwärter des Landes sowie der Führungskräfte des Südtiroler Sanitätsbetriebes für die Ernennung zur Direktorin/zum Direktor eines Gesundheitsbezirkes des Südtiroler Sanitätsbetriebes ist innerhalb 12.00 Uhr des 15.10.2023 einzureichen.