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Verkehrssteuerung in sensiblen Gebieten: Alfreider zu Austausch in Rom
Landesrat bei politischer Kommission "Infrastrukturen, Mobilität und Raumordnung" der Konferenz von Staat und Regionen – Gespräch mit dem Ministerium für Infrastrukturen und Verkehr zum Grödner Joch
ROM (LPA). Mobilität, öffentlicher Personennahverkehr und das Management der Verkehrsströme in sensiblen Gebieten sind im Mittelpunkt von Gesprächen des Landesrats für Mobilität und Infrastrukturen, Daniel Alfreider, in Rom gestanden. Dort nahm er auch an einer Sitzung der politischen Kommission "Infrastrukturen, Mobilität und Raumordnung" der Konferenz von Staat und Regionen teil.
Während der Aussprache behandelten die Teilnehmenden auch die Kosten für Treibstoff im öffentlichen Personennahverkehr, die auch für die Mobilität in Südtirol und für die Nachhaltigkeit öffentlicher Dienste in den Regionen große Bedeutung haben. Am Rande der Sitzung vertiefte Alfreider mit dem Vizepräsidenten der Region Kampanien mit Zuständigkeit für Verkehr, Mobilität und Meer, Mario Casillo, Fragen von gemeinsamem Interesse für die Mobilität in ihren jeweiligen Gebieten, auch mit Blick auf verkehrsbeschränkte Zonen auf Gebietsebene.
Im Anschluss rückte dieser Aspekt in den Mittelpunkt eines eigenen Treffens mit dem Staatssekretär im Ministerium für Infrastrukturen und Verkehr, Tullio Ferrante. Dabei ging es um den laufenden Erprobungsprozess, den die Gemeinden im Gadertal und Grödnertal mit der Arbeitsgruppe und dem Land Südtirol für die Einführung einer verkehrsbeschränkten Zone auf Gebietsebene am Grödner Joch gestartet haben. Der Austausch steht im Zusammenhang mit den Neuerungen des Straßenverkehrsordnung, das die Möglichkeit vorsieht, verkehrsbeschränkte Zonen in Gebieten mit besonderem landschaftlichem und naturkundlichem Wert einzurichten, auch in Gebieten, die zum Welterbe der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur gehören.
"In Gebieten mit hohem Umwelt- und touristischem Wert wie den Dolomiten oder der Amalfiküste ist die Steuerung der Verkehrsströme eine konkrete und immer aktuellere Herausforderung", sagt Alfreider. Deshalb sei es wichtig, gemeinsam zu arbeiten, Erfahrungen zu teilen und ausgewogene Lösungen zu entwickeln, die das Gebiet schützen und gleichzeitig Mobilität, Erreichbarkeit und Lebensqualität sichern.
Der am Grödner Joch eingeschlagene Weg entsteht laut Alfreider aus der Zusammenarbeit mit den Gemeinden, der Arbeitsgruppe und dem Land: "Es handelt sich um ein Projekt, das Austausch, Verantwortung und einen klaren rechtlichen Rahmen erfordert. Ziel ist nicht, einzuschränken, sondern besser zu steuern: den Verkehrsdruck dort zu reduzieren, wo es notwendig ist, und ein einzigartiges Naturerbe wie die Dolomiten zu schützen."
LPA/red/pio


