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Influencerin Marta Russo trifft in Leifers Schülerinnen und Schüler
Russo setzt sich für Menschen mit Behinderung ein und trägt den Titel "Cavaliere della Repubblica" – In Leifers sensibilisiert sie für Inklusion und Barrierefreiheit
LEIFERS (LPA). Einen besonderen Gast konnte der Schulsprengel Leifers am 23. April begrüßen: nämlich die bekannte Influencerin Marta Russo, die vor den Schülerinnen und Schülern zum Thema Inklusion und Integration von Menschen mit Behinderungen sprach.
Russo stellte ihr persönliches Projekt "I pensieri di Marta" ("Die Gedanken von Marta") vor und sprach mit den Jugendlichen über den Wert inklusiver Kommunikation und sozialen Engagements. Dabei wurden zentrale Themen wie aktive Bürgerschaft und Innovation in der Lehre behandelt.
An der Veranstaltung nahmen unter anderem auch der Landesrat Marco Galateo und der Hauptschulamtsleiter Vincenzo Gullotta teil. "Als Schule messen wir Inklusion und gegenseitigem Respekt einen zentralen Stellenwert bei, es handelt sich um grundlegende Prinzipien für die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung der jungen Generationen. Momente wie diese zeigen, wie wichtig es ist, gemeinsam eine offene, bewusste und auf Vielfalt bedachte Schulgemeinschaft aufzubauen", sagte Galateo. Die Wichtigkeit des Themas habe auch die Ministerin für Menschen mit Behinderung, Alessandra Locatelli unterstrichen, die den Teilnehmern und Teilnehmerinnen eine Videobotschaft überbrachte.
"Es handelt sich um eine wertvolle Gelegenheit, unseren Schülerinnen und Schülern eine Stimme zu geben und den Dialog zwischen Schule, Institutionen und Territorium zu stärken", erklärte die Schulführungskraft Emanuela Scicchitano. "Inklusion ist nicht nur ein Bildungsziel, sondern ein Wert, der täglich durch konkrete Erfahrungen, Beteiligung und Austausch aufgebaut wird."
Der Vormittag war geprägt von der aktiven Einbindung von Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulstufen. "Das tägliche Engagement der Schulgemeinschaften beim Aufbau inklusiver und partizipativer Lernumgebungen muss wertgeschätzt und geteilt werden. Veranstaltungen dieser Art verdienen die größtmögliche Resonanz, da sie konkrete Beispiele guter Praxis darstellen und dazu beitragen, eine Kultur der Inklusion zu verbreiten, die weit über die Grenzen der Schule hinausgeht", unterstrich Hauptschulamtsleiter Gullotta.
Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die Anwesenden die neue Bibliothek der Grundschule St. Jakob besichtigen.
LPA/tl/pir


