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Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz: Treffen mit Calderone
Landeshauptmann Kompatscher und Landesrätin Amhof stellten Arbeitsministerin Marina Elvira Calderone in Rom ein Pilotprojekt des Landes für Kleinstbetriebe und den alpinen Raum vor
ROM (LPA). Konkret geht es um ein Pilotprojekt, das die Aus- und Weiterbildung im Bereich Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz an die Bedürfnisse von landwirtschaftlichen Betrieben und den alpinen Kontext Südtirols anpasst. Landeshauptmann Arno Kompatscher, Arbeits-Landesrätin Magdalena Amhof, der Direktor des Ressorts Europa, Arbeit und Personal, Günther Burger, und der Generalsekretär des Landes Südtirol, Eros Magnago, stellten das Pilotprojekt der Ministerin für Arbeit und Sozialpolitik, Marina Elvira Calderone, im Rahmen ihres Rom-Besuchs am 9. April vor.
"Das Projekt wurde mit Unterstützung der Freien Universität Bozen ausgearbeitet und bezieht sich insbesondere auf den landwirtschaftlichen Sektor", erklärte Landeshauptmann Kompatscher im Anschluss an das Treffen. "Unter Beibehaltung der Standards, Inhalte und Dauer der im Staat-Regionen-Abkommen vorgesehenen Ausbildung verbessert es deren Zugänglichkeit, vor allem für Kleinstbetriebe und den für unser Gebiet typischen alpinen Kontext", sagte Kompatscher.
"Im Staat-Regionen-Abkommen von 2025 hatten wir erreicht, dass eine Schutzklausel einfügt wurde, durch die wir die Realität vor Ort zum Beispiel bei Ausbildungsangeboten im Bereich Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz besser berücksichtigen können, insbesondere bei Auffrischungskursen für landwirtschaftliche Maschinen und Hebebühnen. Diese Klausel war die Grundlage für das heute vorgestellte Projekt", erläuterte Landesrätin Amhof.
Ministerin Calderone hat ihre Zustimmung zum Pilotprojekt signalisiert. Die praktische Ausbildung soll von einer technischen Schulung begleitet werden. Die Details zum Ausbildungsprogramm werden bei einem technischen Treffen zwischen Vertretern und Vertreterinnen des Ministeriums und des Landes Südtirol vorgestellt.
Im Rahmen des Treffens wurden zudem Themen wie die administrative Delegierung im Bereich der Arbeitsaufsicht und der Zugang zu den Datenbanken des Nationalen Arbeitsinspektorats (INL) angesprochen, zu denen Ministerin Calderone ihre Zustimmung aussprach. Was die mögliche Einrichtung einer Carabinieri-Einheit für das Arbeitsinspektorat in Bozen anbelangt, zeigte sich Calderone erfreut davon, dass sowohl Trient als auch Südtirol jeweils 5 Carabinieri-Beamte vorsehen möchten.
LPA/mdg/pir


