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Piero-Siena-Preis: Maxxii zeigt die ausgezeichneten Werke

Nicolò Degiorgis, Silvia Hell und Claudia Corrent sind die Gewinner und Gewinnerinnen des ersten Piero-Siena-Preises. Ihre Werke sind bis zum 7. Oktober im Museum Maxxi in Rom zu sehen.

Der Piero-Siena-Preis wurde im Mai 2022 erstmals verliehen. Den ersten Preis sicherte sich der Künstler Nicolò Degiorgis mit seinem Werk "Mare Vostrum". Der zweite und dritte Preis ging an Silvia Hell für die Skulptur "Voices of Corridor" und Claudia Corrent für die Fotoserie "Doch die Zukunft ist leider nicht mehr, was sie einmal war". Diese drei Werke sind bis zum 7. Oktober im Maxxi in Rom zu sehen.

Mit dem Piero-Siena-Preis fördert die italienische Landeskulturabteilung junge Südtiroler Kunstschaffende und würdigt dabei den Maler, Autor, Kritiker, Kunsthistoriker, Manager, Gründer und ersten Direktor des Museion, der das Kunstschaffen in Südtirol über Jahre hinweg mitgestaltet hat. Dabei setzt sie auf die Zusammenarbeit mit zwei renommierten Museen: dem Maxxi (Museo nazionale delle arti del XXI secolo) in Rom und dem Museion, dem Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Bozen. Und zwar werden die Preisträgerwerke im Museion und im Maxxi gezeigt, zudem werden das Siegerwerk in die Sammlung des Maxxi und die zweit- und drittgereihten Werke in die ständige Sammlung des Museion aufgenommen. 

"Für die italienische Kulturlandschaft in Südtirol stellt die Zusammenarbeit mit großen Kulturinstitutionen wie dem Maxxi in Rom und dem Museion in Bozen einen großen Mehrwert dar", betont Kulturlandesrat Giuliano Vettorato. "Mit dieser Auszeichnung geben wir Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, in die Sammlungen zweier großer Museen für moderne und zeitgenössische Kunst aufgenommen zu werden."


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LPA/tl/jw