Beiträge für die Revisionskosten nicht angegliederter Genossenschaften RG 8/64 Art. 8

N sorvisc dl'aministraziun provinziala de Südtirol

Descriziun generala

Der Dienst ist für jene genossenschaftlichen Körperschaften bestimmt, welche keinem Vertretungsverband angegliedert sind und sieht die Gewährung eines Beitrages für die Revisionskosten zur ordentlichen Revision vor.

Der Beitrag für die Revisionskosten wird auf Antrag gewährt, der gemäß dem vom Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens ausgearbeiteten Vordruck abzufassen ist.

Unter zulässiger Ausgabe versteht man die für die Durchführung der ordentlichen Revision effektiv bestrittenen Kosten der Genossenschaften, welche im Landesregister der genossenschaftlichen Körperschaften eingetragen sind, ihre Tätigkeit vorwiegend in Südtirol ausüben, und im Handelsregister "aktiv" gemeldet sind.

Die Anträge müssen auf eigenen, von der zuständigen Landesverwaltung bereitgestellten Vordrucken abgefasst, in ein PDF-Format umgewandelt, digital unterzeichnet oder mit qualifizierter elektronischer Unterschrift und durch eine einzige PEC-Mitteilung dem zuständigen Landesamt übermittelt werden.

Dem Antrag sind die beglichene Honorarnote bzw. Rechnung (in Originalform) des Revisors beizulegen.

Nachweis für die Einzahlung des Steuerrückbehalts (Mod. F24) für jede Honorarnote; Für Sammelbescheinigungen der Einzahlung des Steuerrückbehalts ist eine Aufstellung aus der die Sachverständigen klar hervorgehen beizulegen.

Dem Ansuchen ist eine Stempelmarke von € 16,00 beizulegen.

Die Sozialgenossenschaften sind von der Stempelgebühr befreit.

Beihilfen an Genossenschaften

Zulässige Ausgaben
1. Gemäß Artikel 8 des Gesetzes können die keinem anerkannten Verband angeschlossenen Genossenschaften für die von der Landesverwaltung angeordneten ordentlichen Revisionen einen Beihilfeantrag einreichen.
2. Als zulässige Ausgabe gilt die effektiv für die Revision bestrittene Ausgabe.
3. Die Mehrwertsteuer kann als förderungsfähige Ausgabe zugelassen werden, wenn der Begünstigte nicht mehrwertsteuerpflichtig ist und die Mehrwertsteuer einen Kostenfaktor bildet.

Antragstellung
1. Der Antrag auf Beihilfe muss nach den im Artikel 3 angeführten Modalitäten verfasst sein.
2. Dem Antrag müssen die Rechnung oder Honorarnote des Rechnungsprüfers/der Rechnungsprüferin sowie die Bestätigung über die erfolgte Zahlung im PDF-Format beiliegen. Die Zahlung muss per Bank- oder Postüberweisung bzw. auf eine sonstige rückverfolgbare Art erfolgt sein, lautend auf die begünstigte Genossenschaft. Ausgleichszahlungen sind nicht zulässig.
3. Der Antrag muss dem Landesamt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens per PEC-Mitteilung übermittelt werden, innerhalb von sechs Monaten ab Erhalt der von diesem Amt übermittelten Aufforderung zur Begleichung der Revisionskosten.
4. Unvollständige Anträge sowie Anträge, die nicht innerhalb der vom Landesamt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens festgesetzten Frist vervollständigt wurden, werden von Amts wegen archiviert.

Ausmaß der Beihilfe
Die Beihilfe beläuft sich auf 50 Prozent der anerkannten Ausgaben.

Die Beihilfen werden unter der Bedingung gewährt, dass es sich nicht um staatliche Beihilfen im Sinne von Artikel 107 Paragraph 1 des AEUV handelt.

Per d'autra nfurmazions prions bel de jì sun la plata dla istituzion cumpetënta per chësc servisc.

(Sorvisc actualisá ai: 30/10/2018)

Ënt competënt

Ufize Svilup dla cooperazion
Palazzo 10, via Crispi 15, 39100 Balsan
Telefonn: 0471 413795
Fax: 0471 41 49 39
PEC: gen.coop@pec.prov.bz.it

Orar por la jënt:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 09.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 08.30 - 13.00     14.00 - 17.30 Uhr

Terminns

Das Gesuch ist beim Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens innerhalb von sechs Monaten ab Erhalt des Revisionsberichtes vonseiten des Amtes, einzureichen.