Wirtschaftsförderung - Beratung, Ausbildung und Wissensvermittlung (ab 01.01.2019)

N sorvisc dl'aministraziun provinziala de Südtirol

Descriziun generala

Ab 1. Jänner 2019 können Unternehmen, die im Handelsregister der Handelskammer eingetragen sind und die in Südtirol eine Handwerks-, Industrie-, Handels- oder Dienstleistungstätigkeit ausüben sowie Freiberufler und Selbständige Beiträge für Beratung, Ausbildung und Wissensvermittlung in Anspruch nehmen.


Von den Förderungen ausgeschlossen sind:

  • Genossenschaften die vom Amt für Genossenschaftswesen gefördert werden;
  • Unternehmen die vorwiegend Finanz- und Versicherungsdienstleistungen erbringen;
  • Unternehmen die vorwiegend im Grundstücks- und Wohnungswesen tätig sind;
  • Ärztinnen und Ärzte die mit dem Landesgesundheitsdienst vertragsgebunden sind;
  • Unternehmen die in Südtirol nur Verwaltungseinheiten, ein Domizil oder ein Depot für den Verkauf der eigenen Produkte haben sowie Unternehmen die nicht im Artikel 4 der geltenden Richtlinien angeführt sind.

Die Beiträge für Ausbildung werden an Klein- Mittel- und Großunternehmen als freigestellte Förderung laut Verordnung (EU) Nr. 651/2014 gewährt.

Die Beiträge für Beratung und Wissensvermittlung werden an Klein- und Mittelunternehmen als freigestellte Förderung laut Verordnung (EU) Nr. 651/2014 und an Großunternehmen im Rahmen der „De-minimis“-Regelung laut Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 gewährt.

A) AUSBILDUNG: pro Jahr können mehrere Beitragsanträge gestellt werden.

Förderfähige Mindestausgabe: je Ansuchen 2.000,00 € und pro Anrechnungsjahr.
Förderfähige Höchstausgabe: 50.000,00 € für Kleinunternehmen und 100.000,00 € für Mittel- und Großunternehmen pro Anrechnungsjahr.

B) BERATUNG UND WISSENSVERMITTLUNG: pro Jahr kann nur ein Beitragsantrag eingereicht werden vorbehaltlich der Einhaltung folgender förderfähigen Höchstgrenzen im Triennium 2019-2021:

  • 30.000,00 € für Kleinunternehmen die weniger als 10 Personen beschäftigen;
  • 60.000,00 € für Kleinunternehmen die mindestens 10 und weniger als 50 Personen beschäftigen;
  • 150.000,00 € für Mittel- und Großunternehmen.

Förderfähige Mindestausgabe: 3.000,00 € pro Anrechnungsjahr. Nur für das Zertifikat „Audit familieundberuf“ und die Re-Auditierung 1.000,00 € pro Anrechnungsjahr.

Die Übermittlung des Beitragsantrages in PDF-Format erfolgt durch eine einzige PEC-Mitteilung an die PEC-Adresse des zuständigen Landesamtes das für die Haupttätigkeit des Unternehmens zuständig ist.
Dem Beitragsantrag sind folgende Unterlagen in PDF-Format beizulegen:

  • Kostenvoranschläge oder eine detaillierte Kostenaufstellung (bei Beraterhonoraren müssen die Arbeitstage mit den entsprechenden Einzelpreisen angeführt sein);
  • Beschreibung des Vorhabens mit Angabe der Ziele, der Dauer sowie des Datums des Beginns und des Abschlusses dieses Vorhabens.

Einreichetermin: 30. September des Jahres in dem das Vorhaben durchgeführt oder begonnen wird.

Der Beitragsantrag muss vor Beginn des entsprechenden Vorhabens eingereicht werden. Das gesamte Vorhaben wird von der Förderung ausgeschlossen, wenn der Antragsteller vor dem Datum der Vorlage des Beitragsantrags eine rechtsverbindliche Verpflichtung eingeht, die das Vorhaben unumkehrbar macht, oder wenn vor dem genannten Datum auch nur teilweise Ausgabenbelege wie Akontorechnungen, Kaufvorverträge usw. ausgestellt oder Anzahlungen, Kautionshinterlegungen oder Ähnliches vorgenommen werden.

Für dieselben Vorhaben und Ausgaben darf bei keiner anderen öffentlichen Körperschaft oder Einrichtung eine Förderung beantragt werden.

Das Gesuch im Sinne des Landesgesetz Nr. 4/1997 ist mit einer Stempelmarke von 16,00 € zu versehen.

Förderfähige Vorhaben und Beitragssätze: Förderfähig sind folgende Vorhaben, sofern sie eng mit der betrieblichen Tätigkeit des antragstellenden Unternehmens zusammenhängen und sich direkt auf diese auswirken:

A) Ausbildung der Bediensteten, der Inhaber sowie der Gesellschafter, die vorwiegend im Antrag stellenden Unternehmen oder in Partner- oder in sonstiger Form verbundenen Unternehmen tätig sind.
Beitragssatz: 50%;

B) Beratungen und Vorhaben zur Wissensvermittlung, die von Unternehmen, Freiberuflern die eine Beratungstätigkeit ausüben, von spezialisierten Beratungseinrichtungen, von Forschungseinrichtungen oder von Universitäten durchgeführt werden:

Beitragssatz 30% für:

  • Beratungen mit strategischen Zielen und zur Verbesserung der betrieblichen Organisationsstruktur und der Produktionsprozesse;
  • Beratungen zur Marktpositionierung;
  • Beratungen zur technologischen Verbesserung der Produkte sowie zur Einführung von neuen Vertriebsformen (Achtung = nur für Handwerks- und Industrieunternehmen);
  • Beratungen in den Bereichen Arbeitsplatzumstrukturierung und Gründung von Unternehmenskooperationen.

Beitragssatz 50% für:

  • Zertifikat „Audit familieundberuf” (der Hertiestiftung) und Re-Auditierung;
  • Zertifikat „soziale Verantwortung“ (SA 8000).

Nicht förderfähige Vorhaben:

  • Ausbildungen zur Anpassung an verbindliche nationale Rechtsvorschriften im Bildungsbereich, Bildungsgänge zur Erlangung von Befähigungen und zur Berufsausbildung inbegriffen/Schulung zum Erlernen der technischen Eigenschaften von Produkten und Waren, die Gegenstand der eigenen betrieblichen Tätigkeit sind;
  • betriebsspezifische Ausbildungen über 30.000,00 €, die vom Europäischen Sozialfonds gefördert werden;
  • fortlaufende oder regelmäßig anfallende Beratungen zur laufenden Betriebsführung des Unternehmens/Verwaltungs-, Steuer- und Rechtsberatungen/Beratungen die unter die institutionelle Tätigkeit des Antragstellers fallen/Beratungen für die Entwicklung, Programmierung und Implementierung von Informatiksystemen und für die Realisierung, die Verbesserung und die Aktualisierung der Webseite/Beratungen zur Anpassung an verbindliche Rechtsnormen.

Zulässige Ausgaben:

A) Ausbildung:

  • Einschreibe- und Teilnahmegebühren;
  • Wenn die Ausbildung vom Antragsteller selbst organisiert wird: Referentenhonorare (max. 800,00 € Tageshonorar mit evtl. Reisekosten), Kosten Saalmiete, Lehrmaterial und Simultanübersetzung;
  • Bei Master- und MBA-Studium: höchstens 10.000,00 €.

B) Beratung und Wissensvermittlung: Beratungs- und Referentenhonorare (max. 800,00 € Tageshonorar).

Nicht zulässige Ausgaben:

Personalkosten; Ausgaben für den Ankauf von Maschinen und Geräten, die für das Vorhaben verwendet werden; Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung der an der Ausbildung teilnehmenden Personen; Werbeausgaben; Mehrwertsteuer und andere Steuern und Gebühren; Ausgaben für die Erbringung von Dienstleistungen unter Eheleuten oder unter Verwandten bis zum dritten Grad in gerader Linie, zwischen Partner- oder verbundenen Gesellschaften, zwischen einer Gesellschaft und ihren Gesellschaftern oder Verwaltern sowie zwischen Gesellschaften, an welchen dieselben Personen beteiligt sind.

Die Genehmigung des Beitrages erfolgt mit Dekret der zuständigen Abteilungsdirektorin.

Die Abrechnung des Beitrages erfolgt laut den Bestimmungen der geltenden Anwendungsrichtlinien.

(Sorvisc actualisá ai: 20/03/2019)

Ënt competënt

35. Economia
palazzo 5, via Raiffeisen 5, 39100 Balsan
Telefonn: 0471 413648 Evelyn Bellante - Handwerk/artigianato
0471 413654 Edith Tauber - Handwerk/artigianato
0471 413784 Sabine Schrott - Dienstleistungen/servizi
0471 413743 Georg Hofer - Handel/commercio
0471 413729 Laura Zucchini - Industrie/Industria
PEC: wirtschaft.economia@pec.prov.bz.it

Orar por la jënt:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Donnerstag: von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Terminns

30. September des Jahres in dem das Vorhaben durchgeführt oder begonnen wird.

Der Beitragsantrag muss vor Beginn des entsprechenden Vorhabens eingereicht werden. Das gesamte Vorhaben wird von der Förderung ausgeschlossen, wenn der Antragsteller vor dem Datum der Vorlage des Beitragsantrags eine rechtsverbindliche Verpflichtung eingeht, die das Vorhaben unumkehrbar macht, oder wenn vor dem genannten Datum auch nur teilweise Ausgabenbelege wie Akontorechnungen, Kaufvorverträge usw. ausgestellt oder Anzahlungen, Kautionshinterlegungen oder Ähnliches vorgenommen werden.

Für dieselben Vorhaben und Ausgaben darf bei keiner anderen öffentlichen Körperschaft oder Einrichtung eine Förderung beantragt werden.