Förderungen an Verbände und Körperschaften (Wirtschaft)

N sorvisc dl'aministraziun provinziala de Südtirol

Descriziun generala

Beiträge im Sinne des Landesgesetzes vom 28. November 1973, Nr. 79, in geltender Fassung

Zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft und der Produktivität sowie zur Fortbildung und Spezialisierung in den Wirtschaftsbereichen Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistung können Beiträge an Institute, Körperschaften, Verbände und Organisationen für folgende Initiativen gewährt werden:

a) Studien, Erhebungen, Analysen und Entwicklungsprojekte, einschließlich Marketinginitiativen und Imagekampagnen, beschränkt auf die jeweiligen Wirtschaftssektoren, Branchen oder Berufe sowie auf Produkte oder geografische Gebiete von entsprechendem Interesse, ohne jegliche betriebliche Werbung;

b) Initiativen zur Verbesserung der Technologien, Betriebsorganisation und Betriebsführung, zur Regelung der Betriebsnachfolge, zur Förderung der Ethik in der Wirtschaft, zur Qualitätssteigerung im Allgemeinen, zur Erhöhung des Umwelt- und Arbeitsschutzes und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz;

c) Organisation von Tagungen, Kongressen und anderen Informationsveranstaltungen;

d) Teilnahme an Berufswettbewerben;

e) Organisation von Berufswettbewerben;

f) weitere Initiativen zur Entwicklung der jeweiligen Wirtschaftssektoren, Branchen oder Berufe.

Beitragsfähig sind auch die internen Verwaltungskosten des Antragstellers bezogen auf die geförderte Initiative: im Höchstausmaß von 10% der zulässigen externen Kosten.

Beiträge im Sinne des Landesgesetzes vom 13. Februar 1997, Nr. 4, in geltender Fassung, Art. 23/quater

Um das allgemeine Wachstum und die Produktivität der lokalen Wirtschaft zu steigern, kann das Land Beiträge an Institute, Körperschaften, Verbände und Organisationen für folgende Initiativen zugunsten der Wirtschaftsbereiche Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistung gewähren:

a) Studien, Erhebungen, Analysen und Entwicklungsprojekte;

b) Organisation von und Teilnahme an Tagungen, Kongressen, Seminaren, Kursen und anderen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen;

c) Organisation von und Teilnahme an Messen und Ausstellungen in der Region Trentino-Südtirol. Ausnahmsweise kann auch die Organisation von oder die Teilnahme an Veranstaltungen außerhalb der Region zugelassen werden, wenn sie in Absprache mit dem Sonderbetrieb IDM Südtirol/Alto Adige erfolgt oder von diesem als wichtig erachtet wird. Lokale Handwerksausstellungen und Wirtschaftsschauen müssen unter Einbeziehung mehrerer Gemeinden desselben Gebietes durchgeführt werden;

d) Beratungen;

e) Bildung von betrieblichen Kooperationen als Konsortium, Genossenschaft oder in anderer Rechtsform;

f) weitere Initiativen zur Entwicklung von Unternehmen der jeweiligen Wirtschaftssektoren, Branchen oder Berufe.

Beitragsfähig im Rahmen der „De-minimis“-Regelung sind auch die internen Verwaltungskosten des Antragstellers bezogen auf die geförderte Initiative: im Höchstausmaß von 10% der zulässigen externen Kosten.

Beiträge im Sinne des LG 79/1973:

Die Beiträge werden unter der Bedingung gewährt, dass es keine staatlichen Beihilfen im Sinne von Artikel 107 Absatz 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) sind. Die Initiativen müssen darauf ausgerichtet sein, die Entwicklung der genannten Wirtschaftssektoren im Allgemeinen zu unterstützen und dürfen sich nicht an einzelne Unternehmen richten.

Ausmaß der Beiträge:

  • bis zu 70% der zugelassenen Ausgaben für die Initiative d) (Teilnahme an Berufswettbewerben);
  • bis zu 50% der zugelassenen Ausgaben für die restlichen Initiativen a), b), c), e) und f).

Beiträge im Sinne des LG 4/1997, Art. 23/quater:

Die Beiträge werden entweder gemäß der Freistellungsverordnung (EU) Nr. 651/2014 oder als „De-minimis-Beihilfen“ gemäß Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 gewährt.
Die Initiativen müssen sich an externe Nutznießer richten und nicht direkt an den Antragsteller.

Ausmaß der Beiträge:

  • bis zu 50% der zugelassenen Ausgaben für die Initiativen a), c) und d) als freigestellte Förderung;
  • bis zu 50% der zugelassenen Ausgaben für die Initiativen e) und f) als „De-minimis-Beihilfe“;
  • bis zu 50% der zugelassenen Ausgaben für die Initiativen b) als freigestellte Förderung und bis zu 40% der zugelassenen Ausgaben für die Initiativen b) als „De-minimis-Beihilfe“ sollte es sich um gesetzlich vorgeschriebene Initiativen handeln.

Dem Beitragsantrag werden folgende Unterlagen beigelegt:

a) Kostenvoranschläge oder detaillierte Kostenaufstellung;

b) Beschreibung der Initiative, mit Angabe der Ziele, der Zeiten für die Umsetzung und die Ausstellung der entsprechenden Ausgabenbelege sowie der Auswirkungen und Folgen für die jeweiligen Wirtschaftssektoren;

c) zeitlicher Ablaufplan der Initiativen, wenn sie sich über mehrere Jahre erstrecken, d) Finanzierungsplan, e) eventuelle weitere vom zuständigen Landesamt angeforderte Unterlagen.

Dem Beitragsantrag eingereicht im Sinne des Landesgesetzes Nr. 4/1997, Art. 23/quater, muss eventuell auch die „De-Minimis“-Erklärung beigelegt werden.

Dem Gesuch ist eine Stempelmarke von 16,00 € beizulegen, außer es handelt sich um vom Gesetz befreite Antragsteller.

Die Auszahlung des Beitrages erfolgt nach Übermittlung der folgenden Ausgabendokumentation in PDF-Format an die ZEP-Adresse des zuständigen Landesamtes:

  • Auszahlungsantrag;
  • kurzer Abschlussbericht;
  • ordnungsgemäß saldierte oder mit Kontoauszügen versehene Rechnungen.

Die Ausgaben sind im Mindestausmaß der zugelassenen Kosten zu belegen. Ist der Betrag der belegten Ausgaben geringer als jener der zugelassenen Ausgaben, wird der Beitrag im Verhältnis gekürzt.

(Sorvisc actualisá ai: 24/10/2018)

Ënt competënt

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Orar por la jënt:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.30 Uhr

Terminns

  • Die Anträge müssen vor Durchführung der Initiative eingereicht werden.
  • Termin: 31. Oktober