Antrag auf Eingriffe im Sicherheitsbereich von 30 m entlang der Trambahn Maria Himmelfahrt - Klobenstein

Descriziun generala

Es ist verboten Arbeiten innerhalb von 30 Metern entlang der Tramlinie durchzuführen. Ausnahmen müssen beim für die Bahnstrecke zuständigen Amt Für Eisenbahnen und Flugverkehr beantragt werden.

Der Antrag muss vom Auftraggeber oder von der Auftraggeberin der Arbeiten gestellt werden. Er darf nicht vom Projektanten oder der Gemeinde Ritten für Dritte vorgelegt werden.

1. Projekt mit folgenden Unterlagen:

  • Mappenauszug und Orthofoto
  • Lagepläne und Querschnitte mit Maßzahlen und den Abständen zur nächstliegenden Schiene
  • Technischer Bericht

2. Technische Karte (von Auftraggeber/in und Projektsteller/in unterschrieben)

(Weitere technische Unterlagen können vom Amt für Eisenbahnen und Flugverkehr angefordert werden)

3. Falls die Bezahlung der Stempelgebühr mittels F23 erfolgt:

  • Kopie des F23-Formulars.

4. Falls der Antrag nicht digital unterschrieben wird:

  • Kopie eines Lichtbildausweißes.

2 Stempelgebühren zul 16,00 € (für den Antrag und für den abschließenden Verwaltungsakt).

Sollte der Auftraggeber oder die Auftraggeberin von der Stempelgebühr befreit sein, muss dies im Antrag auf Ermächtigung angegeben werden. 

  • Dekrets des Präsidenten der Republik vom 11. Juli 1980, Nr. 753
  • Landesgesetz vom 23. November 2015, Nr. 15: Artikel 33/ter und 47

Dieser Antrag und die Unterlagen können mit zertifierter elektronischer Post (ZEP) eingereicht werden; werden sie in Papierform eingereicht, müssen sie in dreifacher Ausfertigung vorgelegt werden.

Wenn sich das Projekt (zum Teil) auf dem Grund der Trambahn Maria Himmelfahrt-Klobenstein befindet, muss gleichzeitig mit diesem Antrag die Erlaubnis für die Besetzung dieses Grundes beim Eigentümer der Anlage STA AG beantragt werden.

Hinweise zum Ausfüllen der Anlage "Technische Karte"

  • Die technische Karte muss vollständig ausgefüllt werden; Antragsteller/in und Projekterstellter/in müssen sie unterzeichnen.
  • Regen- und allgemeine Gewässerableitungsanlagen müssen klar illustriert werden wobei wird jegliche Ableitung zum Bahnkörper nicht zugelassen.
  • Ausgrabe- und Auffüllungsarbeiten die außerhalb einer 45°-Winkelprojektion vom nächstliegendem Gleis vorgesehen sind werden ohne zusätzliche Dokumentation akzeptiert; andernfalls oder bei Zweifel raten wir die von Projekterstellter/in unterzeichneten statischen Berechnungen beizulegen.
  • Beleuchtungsanlagen sollen sorgfältig ausgearbeitet werden um jegliche Störungen für den Bahnbetrieb zu vermeiden; eventuell Form, Leistung und Art des Lichtstrahles angeben oder eine technische Beschreibung beilegen; andernfalls “normal” angeben; Punktförmige Lichtpunkte roter, gelber, grüner oder milchweißer Farbe sind nicht gestattet.
  • Für Stützmauern die sich ober- oder unterhalb des Bahnkörpers und im Einflussbereich desselben befinden müssen in jedem Fall die statischen Berechnungen wie oben beschrieben beigelegt werden.
  • Brennbare Ablagerungen jeglicher Art sowie Heizzentralen (mit Ausnahme der Anlagen bis zu 35 kW) müssen mit einem Mindestabstand von 20 Meter vom nächstliegendem Gleis vorgesehen werden.
  • Sollte die betroffene Zone an den Bahngrund grenzen, muss eine entsprechende Umzäunung vorgesehen werden und ohne jegliche Zugänge zum Gleis und mit geeignetem Wasserableitungssystem ausgestattet sein.
  • Die Zugangsweise und die Häufigkeit des betreffenden Grundes sind nur dann zu beschreiben, wenn durchgehende oder Schwerfahrzeugfahrten vorgesehen sind.

(Sorvisc actualisá ai: 11/05/2020)

Ënt competënt

Ufize Ferates y trasport tl’aria
Palaz provinziel 3b, Plaza Silvius Magnago 3, 39100 Balsan
Telefono: 0471 41 46 40
Fax: 0471 41 46 59
E-mail: transport@provinz.bz.it
PEC: transport.trasporti@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinzia.bz.it/

Terminns

Der Antrag muss mindestens zwei Monate vor dem geplanten Beginn der Arbeiten gestellt werden.