Getreideanbau - Gewährung einer Beihilfe für den umweltschonenden Getreideanbau (De-minimis)

N sorvisc dl'aministraziun provinziala de Südtirol

Descriziun generala

Begünstigte

Kleinstunternehmen die in der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sind.

Die Beihilfe wird gewährt, wenn mindestens ein Hektar Wiesen, Wechselwiesen, Mais oder anderes Getreide, Feldfrüchte, Erdbeeren oder Kräuteranbau bearbeitet werden.

Viehhaltende Betriebe müssen den Mindest- und Höchstviehbesatz einhalten, wie er im Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum 2014-2020 für die Autonome Provinz Bozen für die Förderung von Wirtschaftsgebäuden festge­schrieben ist. 

Die Mindestanbaufläche für die Gewährung der Beihilfe beträgt 0,6 Hektar. Diese Anbaufläche muss im Landesverzeichnis der landwirtschaftlichen Unternehmen gemäß Dekret des Landeshauptmannes vom 9. März 2007, Nr. 22,  als Getreide eingetragen sein. 

Der Antragsteller muss folgende Verpflichtungen einhalten:

  • Verzicht auf gebeiztes Saatgut, die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln einschließlich Wachstumsreglern, auf mineralische Dünger welche im biologischen Anbau nicht zugelassen sind, sowie auf Klärschlamm und auf gentechnisch verändertes Saatgut.
  • Einhaltung einer Fruchtfolge, bei der auf derselben Fläche der Anbau von Getreide mit Ausnahme von Roggen auf 2 aufeinander folgende Jahre beschränkt ist.

Die Beihilfe wird für den Anbau von Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Dinkel, Hartweizen, KhorasanWeizen, Zweikorn, Einkorn und Buchweizen gewährt.

Die im Beihilfeansuchen angeführte Getreideanbaufläche muss, innerhalb 31. März des Bezugsjahres, im LAFIS grafisch abgegrenzt sein.  

Die Beihilfe beträgt 500,00 Euro pro Hektar.

Die Beihilfe wird nicht gewährt, wenn der Betrag  niedriger als 300,00 Euro ist. 

Die Beihilfen sind nicht mit der Beihilfe gemäß Art. 29 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 (biologische Landwirtschaft) kumulierbar. 

De-Minimis-Beihilfe

Die genannten Beihilfen werden im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 1408/2013 über die De-Minimis-Beihilfen im Agrarsektor gewährt. Diese sieht vor, dass Unternehmen, die in der Primärerzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sind, im laufenden und in den beiden vorangegangenen Haushaltsjahren maximal bis zu 15.000 Euro De-Minimis-Beihilfen erhalten können. Der Antragsteller muss in diesem Sinne erklären, ob bzw. welche De-Minimis-Beihilfen er im Dreijahreszeitraum erhalten hat.  

(Sorvisc actualisá ai: 10/04/2019)

Ënt competënt

Ofize Zidlamënt de bestiam
palazzo 6, via Brennero 6, 39100 Balsan
Telefono: 0471 415090
0471 41 50 91
E-mail: viehzucht@provinz.bz.it
PEC: viehzucht.zootecnia@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/landwirtschaft/

Orar por la jënt:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: Von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Donnerstag: Von 8:30 bis 13:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Terminns

Der Antrag muss zwischen 1. Jänner und 31. März bei der Landesabteilung Landwirtschaft eingereicht werden. 

Amt für Viehzucht (Tel. 0471 415090), Brennerstr. 6, 39100 Bozen

E-Mail: viehzucht@provinz.bz.it

Pec-Mail: viehzucht.zootecnia@pec.prov.bz.it

Bezirksämter für Landwirtschaft:

Brixen (Tel. 0472 821240), Regensburger Allee 18, 39042 Brixen

E-Mail: landwbrixen@provinz.bz.it 

PEC-Mail: lwbrixen.agribressanone@pec.prov.bz.it

Bruneck (Tel. 0474 582240), Kapuzinerplatz 3, 39031 Bruneck

E-Mail: landwbrun@provinz.bz.it 

PEC-Mail: lwbruneck.agribrunico@pec.prov.bz.it

Meran (Tel. 0473 252240), Sandplatz 10, 39012 Meran

E-Mail: landwmeran@provinz.bz.it

PEC-Mail: lwmeran.agrimerano@pec.prov.bz.it

Schlanders (Tel. 0473 736140), Schlandersburgstr. 6, 39028 Schlanders

E-Mail: landwschl@provinz.bz.it

PEC-Mail: lwschlanders.agrisilandro@pec.prov.bz.it