Soziale Re-Integration

Descriziun generala

Für jeden von uns sind die Beziehungen zu anderen Menschen prägend. Wenn eine Person nicht imstande ist, mit anderen Personen eine Beziehung einzugehen, so wirkt sich dies negativ auf alle Lebensbereiche aus: auf die Arbeit, auf das Gefühlsleben, auf das kulturelle und auf das soziale Leben. Das führt dazu, dass der betreffende Mensch verarmt, innerlich und äußerlich.
Wenn jemand immer schon Schwierigkeiten hatte, Beziehungen einzugehen, dann geht es um "soziale Integration"; wenn jedoch die Beziehungsprobleme erst durch eine besondere Lebenssituation entstanden sind, dann geht es um "soziale Reintegration".
In das Soziale Netz "integriert" (=eingebunden) zu sein, bedeutet ganz einfach, dass man einer Gemeinschaft angehört. Man hat den Mut, Rechte einzufordern, und die Kraft, Pflichten zu erfüllen; man hat die Selbstsicherheit, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen, kurzum, man getraut sich wieder sebstsicher auf die Straße, ohne Angst, begafft zu werden.
Leider gibt es Menschen, denen dieses Selbstvertrauen fehlt - weil sie es nie hatten oder weil sie es verloren haben.
Solche Menschen zu integrieren, bedeutet, sie aus der Not ihrer Isolierung zu befreien. Gleichzeitig ist es eine Bereicherung für die Gesellschaft, denn jeder Einzelne stellt in seiner Einmaligkeit einen unschätzbaren und unverzichtbaren Wert für das Ganze dar.

  • Betreuung durch einen Sozial- und/oder Gesundheitsdienst.
  • Vorhandensein eines individuellen pädagogischen Projekts seitens des Betreuers bzw. der Betreuerin. In diesem Projekt müssen die Mittel, Methoden, Instrumente, Strategien, Ziele und Fristen für die Umsetzung festgelegt sein.
  • Die Person, auf welche das Projekt zugeschnitten ist, muss damit einverstanden sein und sich aktiv an der Umsetzung der Ziele beteiligen.

Personen, die in Armut und Not leben und nicht imstande sind, sich in das soziale Netz einzufügen.
Gründe dafür, dass diese Personen es nicht schaffen, Bindungen einzugehen und aufrecht zu erhalten, gibt es viele: ungünstiges soziales Umfeld, niedriger Bildungsgrad, Erziehungsfehler, Vorurteile, Krankheit, Ausbeutung, finanzielle Notlage.
Diesen Menschen muss ein Weg aufgezeigt werden, der sie dahin führt, jene sozialen Fähigkeiten zur Entfaltung zu bringen oder wiederzugewinnen, die andere Menschen, unter besseren Ausgangsbedingungen, spontan entfalten können.

Per d'autra nfurmazions prions bel de jì sun la plata dla istituzion cumpetënta per chësc servisc.

(Sorvisc actualisá ai: 11/02/2016)

Ënt competënt

Amt für Kinder- und Jugendschutz und soziale Inklusion
Landhaus 12, Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 82 30
0471 41 82 31
Fax: 0471 41 82 49
E-Mail: kinderjugendinklusion@provinz.bz.it
PEC: kinderjugendinklusion.minoriinclusione@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/familie-soziales-gemeinschaft