Lizënza de laûr por zitadins de stać che n’alda nia pro la UE

N sorvisc dl'aministraziun provinziala de Südtirol

Descriziun generala

Die Einreise nach Italien zu Arbeitszwecken, sei es für ein lohnabhängiges, als auch für ein saisonales Arbeitsverhältnis, erfolgt über die Quoten, die mit dem sogenannten „decreto flussi“ festgelegt werden. Das genannte Dekret wird regelmäßig vom Ministerpräsidenten aufgrund eines dreijährigen programmatischen Dokuments, welches die Kriterien zur Einwanderungspolitik festlegt, erlassen.

Das Genehmigungsverfahren wird bereits seit einigen Jahren telematisch über die Seite https://nullaostalavoro.dlci.interno.it abgewickelt, auf die sich der interessierte Arbeitgeber einloggt, um den Antrag zu stellen und zu versenden. Es besteht die Möglichkeit den Antrag über eines der im Land zahlreich vorhandenen befähigten Patronate oder Verbände zu stellen.

Die Autonome Provinz Bozen verfügt lediglich über Quoten für saisonale Tätigkeit. Dabei handelt es sich um Arbeitsgenehmigungen für die Bereiche Gastgewerbe und Landwirtschaft für eine Höchstdauer von 9 Monaten im Jahr. Nach Ablauf dieses Zeitraums muss der Arbeitnehmer wieder in sein Herkunftsland zurückkehren.

Mit Beschluss der Landesregierung vom 8.Mai 2018, Nr. 414, wurde festgelegt, dass nur jene Nicht-EU-Bürger Anspruch auf eine saisonale Quote haben, die in den vorhergehenden drei Jahren mindestens einmal mit einer saisonalen Arbeitsgenehmigung in Südtirol tätig waren. (Diese Regelung wurde mit Beschluss der Landesregierung vom 15.10.2019, Nr. 844, aufgehoben. Somit können ab 2020 auch jene Nicht-EU-Bürgerinnen und Nicht-EU-Bürger um eine saisonale Quote ansuchen, die noch nie in Südtirol saisonal tätig waren).

Nachdem der Arbeitgeber einen Antrag für den Erhalt einer saisonalen Quote auf der Seite des Innenministeriums gestellt hat, muss die Quästur von Bozen und der Arbeitsservice ein positives Gutachten für die Erteilung der Arbeitsgenehmigung erteilen. Die Quästur kontrolliert, ob für den betreffenden Arbeitnehmer keine Hinderungsgründe für die Einreise nach Italien vorliegen (z.b. anhängiges Strafverfahren). Der Arbeitsservice kontrolliert, ob der Antragsteller bereits einmal in den letzten drei Jahre in Südtirol saisonal gearbeitet hat (diese Voraussetzung entfällt ab 2020-siehe vorhergehenden Absatz).

Nachdem die Arbeitsgenehmigung (nulla osta al lavoro) ausgestellt wurde, wird dieses telematisch an das Konsulat des Herkunftslandes des Nicht-EU-Bürgers versendet, welches das entsprechende Einreisevisum erlässt.

Innerhalb 8 Tagen ab der Einreise in Italien muss der Nicht-EU-Bürger den Aufenthaltsvertrag aus Arbeitsgründen beim Arbeitsservice unterzeichnen (Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1, Bozen).

Mit der Einzahlung einer vom Ministerium festgelegten Gebühr beim zuständigen Postamt erhält der Nicht-EU-Bürger einen Termin bei der Quästur für die Abnahme der Fingerabdrücke und die Ausstellung der Aufenthaltsgenehmigung für saisonale Tätigkeit für die beantragte Dauer.

Der Arbeitnehmer kann bereits mit der Einzahlung der Gebühr für den Erhalt der Aufenthaltsgenehmigung die Arbeitstätigkeit aufnehmen, sofern der Aufenthaltsvertrag beim Arbeitsservice unterzeichnet wurde und der Nicht-EU-Bürger im Besitz der Einzahlungsbestätigung ist (siehe hierzu Notiz des Innenministeriums vom 20.Februar 2007).

(Sorvisc actualisá ai: 26/11/2019)

Ënt competënt

Ofize Sorvisc laur
Palazzo 12, via Canonico Michael Gamper 1, 39100 Balsan
Telefono: 0471 41 86 00
0471 41 86 01
E-mail: as@provinz.bz.it
PEC: as.sl@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/arbeit

Orar por la jënt:

Lönesc, mertesc, mercui, vëndres: 9.00 - 12.00
Jöbia: 8.30 - 13.00 y 14.00 - 17.30