Beiträge an Genossenschaften für Fortbildungen, Beratungen, Begleitungen und Machbarkeitsstudien

N sorvisc dl'aministraziun provinziala de Südtirol

Descriziun generala

Dieser Dienst sieht Förderungen zugunsten der genossenschaftlichen Körperschaften für Bildungsinitiativen, Beratungstätigkeiten, organisatorische Betreuung und Machbarkeitsstudien gemäß Regionalgesetz vom 28. Juli 1988, Nr. 15 in geltender Fassung vor.

Die Beiträge im Ausmaß von 30% bis 50% der zulässigen Ausgaben werden unter Anwendung der De-minimis-Regelung gewährt.

Folgende Initiativen sind zur Beitragsgewährung zugelassen:

·         Beratungstätigkeiten für den Beginn einer neuen Tätigkeit, um die Entwicklung der Genossenschaften im Hinblick auf Marktpräsenz, Produktivitätssteigerungen, Prozessoptimierung und Organisationsmanagement auszubauen, Verbesserung der Produktionstechnologien und Marketingtechniken, Marktforschung, Ausarbeitung von Systemen zur beruflichen Integration von benachteiligten Menschen,
·         nicht obligatorische Aus- und Fortbildungskurse des Personals, der Mitglieder und der Verwalter/Verwalterinnen, die eine regelmäßige Tätigkeit in der antragstellenden Genossenschaft ausüben,
·         obligatorische Ausbildungskurse des Personals. Es werden nur Kurse für Genossenschaften in den ersten drei Jahren nach der Gründung finanziert,
·         Machbarkeitsstudien sowie verwaltungstechnische und organisatorische Begleitung in der Phase der Aufnahme der Tätigkeit und im Falle relevanter Betriebsreorganisationen.

Das Vorhaben muss mit der betrieblichen Tätigkeit des Antragstellers zusammenhängen.

Es sind Beiträge von maximal 50% der zugelassenen Ausgaben vorgesehen; während für obligatorische Ausbildungskurse des Personals Beiträge von maximal 30% der zugelassenen Ausgaben gewährt werden können.

Für jedes Vorhaben sind Ausgaben im Ausmaß von mindestens 2.500,00 Euro und höchstens 60.000,00 Euro zulässig.

Der Beitrag wird als De-minimis-Beihilfe gemäß EU-Verordnung Nr. 1407/2013 und Nr. 1408/2013 gewährt.

Genossenschaften, die im Register der Genossenschaften der Provinz Bozen eingetragen sind, im Handelsregister "aktiv" gemeldet sind und ihre Tätigkeit vorwiegend in Südtirol ausüben, können eine Förderung beantragen.

Wohnbaugenossenschaften, die für die Errichtung von Parkplatzanlagen gebildeten Genossenschaften, Raiffeisenkassen und Garantiegenossenschaften (Confidi) können keine Förderung beantragen.

Die Anträge müssen auf eigenen, vom zuständigen Landesamt bereitgestellten Vordrucken abgefasst werden, digital unterschrieben und, im PDF-Format durch eine einzige PEC-Mitteilung dem zuständigen Landesamt übermittelt werden.

Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens eingereicht werden, andernfalls wird er abgelehnt.

Dem Gesuch müssen folgende Unterlagen in PDF Format beigelegt werden:

• Bericht über den Antragsteller (ausgeübte Tätigkeit; angebotene Dienstleistungen, Nutznießer der Dienstleistungen)

• Beschreibung des Projekts mit Angabe der Ziele, der Zeiten für die Umsetzung, der erwarteten Auswirkungen, Durchführungsphasen und Dauer und Angabe des Projektverantwortlichen

• detaillierte Kostenvoranschläge mit Beschreibung der Aufgaben, Aufführung der Arbeitsstunden und den entsprechenden Einzelpreisen

• Lebensläufe der externen Referentinnen/Referenten, Beraterinnen/Berater, Expertinnen/Experten

Die vorgesehenen Stempelgebühren bezüglich des Förderungsansuchens sind zu entrichten. Davon befreit sind die vom Gesetz vorgesehenen Ausnahmen.

 Es können mehrere Anträge pro Jahr eingereicht werden.

Die Anträge müssen vor Durchführung des Vorhabens eingereicht werden; die Ausgabenbelege einschließlich Akontorechnungen sowie Zahlungen, die vor Einreichdatum des Antrags ausgestellt oder getätigt wurden, haben den Ausschluss von der Förderung des gesamten Vorhabens zur Folge.

 
Nebenkosten wie die Sozialbeiträge (z.B. Fürsorgekasse 4% oder Steuereinbehalt 20%) sind beitragsfähig.
Außerdem kann die Mehrwertsteuer als förderungsfähige Ausgabe zugelassen werden, wenn der Begünstigte nicht mehrwertsteuerpflichtig ist und die Mehrwertsteuer einen Kostenfaktor bildet.


Vom Beitrag ausgeschlossen sind die Übertragung von Gütern und die Erbringung von Dienstleistungen zwischen der Genossenschaft und ihren Verwaltern/Verwalterinnen bzw. ihren Mitgliedern, deren Ehepartnern/Ehepartnerinnen oder in eheähnlicher Gemeinschaft Lebenden, Verwandten und Verschwägerten bis zum dritten Grad, zwischen einer Genossenschaft und assoziierten oder verbundenen Gesellschaften sowie zwischen verschiedenen Gesellschaften mit denselben Gesellschaftern und Gesellschafterinnen oder Verwaltern/Verwalterinnen.

RECHNUNGSLEGUNG:
Die Rechnungslegung muss innerhalb 31. Juli des auf die Beitragsgewährung oder auf die Anlastung der Ausgabe folgenden Jahres, falls letztere später erfolgt, eingereicht werden. Verstreicht die genannte Frist erfolglos, so wird der Beitrag widerrufen. Aus schwerwiegenden und gerechtfertigten Gründen kann das zuständige Amt eine Fristverlängerung bis zu einem weiteren Jahr gewähren, nach deren Ablauf der Beitrag automatisch als widerrufen gilt.

Per d'autra nfurmazions prions bel de jì sun la plata dla istituzion cumpetënta per chësc servisc.

(Sorvisc actualisá ai: 26/09/2019)

Ënt competënt

Ufize Svilup dla cooperazion
Palazzo 10, via Crispi 15, 39100 Balsan
Telefono: 0471 41 49 30
Fax: 0471 41 49 39
E-mail: gen@provinz.bz.it
PEC: gen.coop@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/arbeit-wirtschaft/genossenschaften/

Orar por la jënt:

Montag bis Freitag: von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Donnerstag von 8.30 bis 13.00 und 14.00 bis 17.30 Uhr. 

 

Terminns

Das Beitragsansuchen ist vor Beginn des Vorhabens einzureichen.