Bau und Modernisierung von Seilbahnanlagen: Förderungsmaßnahmen

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Descriziun generala

Vorausgeschickt, dass die Seilbahnanlagen auf Landesgebiet ausnahmslos kraft einer Konzession betrieben werden und dass die Unternehmen zufolge der Konzession einen öffentlichen Dienst von Allgemeininteresse durchführen, kann die Landesregierung auf Grund der Förderungskriterien und Verfahrensweisen, individuell gestaffelte Investitionszuschüsse gewähren.

Folgende Vorhaben können gefördert werden:

  • die Errichtung von neuen Personenbeförderungsanlagen mittels Luftseilbahnen, Standseilbahnen, Förderbändern oder Skiliften,
  • Investitionen zur Qualitätssteigerung, zur technischen Innovation - auch in begrenztem Umfang - oder zur Kapazitätserweiterung bestehender Seilbahnanlagen,
  • alle Investitionen für den Austausch von Teilen der Anlage, die, sei es auf Grund der gesetzlich vorgesehenen Überprüfungen - die entsprechenden Kosten eingeschlossen -, sei es nach dem Dafürhalten des für die Anlage verantwortlichen Technikers, zu tätigen sind,
  • die technische Verbesserung der Fahrkartenausgabe und -lesegeräte.

Bau von Neuanlagen

  • Beschreibung der Zielsetzungen der Linie und Untersuchung über das voraussichtliche Einzugsgebiet,
  • Geländekarte im Maßstab 1:10000, auf welcher die vorgeschlagene Seilbahnlinie und die etwaigen in der Umgebung bereits bestehenden oder geplanten Linien sowie die von den Anlagen versorgten Skipisten und die Wander- oder Skiwege, welche die Verbindung zwischen diesen herstellen, eingezeichnet sind,
  • Abschrift der Gründungsurkunde und der Satzung, falls der Antragsteller eine private juristische Person ist, sofern diese Unterlagen nicht bereits bei der Landesverwaltung aufliegen,
  • Vorprojekt oder das definitives Projekt der Anlage für die Seilbahnlinie, zusammengesetzt gemäß den Vorgaben von Artikel 4 des D.L.H. vom 13.11.2006, Nr. 61,
  • Bescheinigung der gebietsmäßig zuständigen Gemeinde, daß die Trasse der geplanten Anlage mit jener, die im Bauleitplan aufscheint, übereinstimmt.

Ankauf von Fahrkartenausgabe- bzw. -lesegeräten

  • Abschrift der Gründungsurkunde und der Satzung, falls der Antragsteller eine private juristische Person ist, sofern diese Unterlagen nicht bereits bei der Landesverwaltung aufliegen,
  • Bericht zur Begründung der Zweckmäßigkeit oder Notwendigkeit einer Ersetzung der zur Zeit benützten Geräte,
  • Verzeichnis der Standplätze der einzelnen Geräte,
  • ausführlicher Kostenvoranschlag.

Anträge, welche nicht unter obige Punkte fallen

  • Bericht zur Begründung der Zweckmäßigkeit bzw. Notwendigkeit des Vorhabens,
  • Geländekarte im Maßstab 1:10000, auf welcher die vorgeschlagene Seilbahnlinie und die etwaigen in der Umgebung bereits bestehenden oder geplanten Linien sowie die von den Anlagen versorgten Skipisten und die Wander- oder Skiwege, welche die Verbindung zwischen diesen herstellen, eingezeichnet sind,
  • Vorprojekt oder definitives Projekt für jene Teile der Anlage, die abgeändert werden sollen und für die somit um einen Beitrag angesucht wird; der Entwurf muß gemäß den Vorgaben von Artikel Artikel 4 des D.L.H. vom 13.11.2006, Nr. 61, zusammengesetzt sein,
  • Bescheinigung der gebietsmäßig zuständigen Gemeinde, daß die Trasse der geplanten Anlage mit jener, die im Bauleitplan aufscheint, übereinstimmt, sofern eine Änderung in der Trassenführung der Seilbahnlinie vorgesehen ist,
  • ausführlicher Kostenvoranschlag.

1 Stempelmarken zu Euro 16,00.

Sämtliche Vordrucke und weiteren Informationen können auf der homepage des Amtes für Seilbahnen abgrufen werden

(Sorvisc actualisá ai: 02/02/2018)

Ënt competënt

Amt für Seilbahnen
Landhaus 3b, Silvius-Magnago-Platz 3, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 46 00
0471 41 46 01
Fax: 0471 41 46 16
E-Mail: seilbahnen@provinz.bz.it
PEC: seilbahnen.funivie@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/mobilitaet/

Orar por la jënt:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.30 Uhr

Terminns

Das Beitragsgesuch ist in den Monaten Jänner und Februar eines jeden Jahres - es handelt sich um eine Fallfrist - beim Landesamt für Seilbahnen einzureichen.