Landschaftspflegebeiträge

N sorvisc dl'aministraziun provinziala de Südtirol

Descriziun generala

Die Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung gewährt Beiträge für die Erhaltung und Aufwertung traditioneller Kulturlandschaften. Gefördert werden die Erhaltung von Schindel- und Strohdächern, traditionellen Holzzäunen, Waalen, Trockenmauern, verschiedene Zeugnisse bäuerlicher Architektur und traditioneller Bewirtschaftungsformen und andere Landschaftspflegemaßnahmen.

Beitragsgesuche für Objekte/Vorhaben innerhalb der Natura-2000-Gebiete, der Naturparke, des Landschaftsschutzgebietes Seiser Alm und in Biotopen sowie Beitragsgesuche für die Erhaltung von Waalen und förderungswürdige Objekte gemäß landschaftlicher Unterschutzstellung sind beim Verwaltungsamt für Landschaft und Raumentwicklung (28.7) einzureichen.

Beitragsgesuche betreffend Schindel- und Strohdächer, Holzzäune, Trockenmauern, Mühlen, Sägen, Kapellen, Wegkreuze und Backöfen außerhalb der oben genannten Schutzgebiete werden vom Heimatpflegeverband Südtirol, Schlernstr. 1, 39100 Bozen, bearbeitet.

Gefördert werden die Erhaltung von Schindel- und Strohdächern, traditionellen Holzzäunen, Waale, Trockenmauern und bäuerlichen Kleindenkmälern, sowie weitere förderungswürdige Objekte gemäß landschaftlicher Unterschutzstellung.

Die Beiträge werden ausschließlich für die in den Richtlinien bzw. in der entsprechenden Anlage beschriebenen Objekte gewährt, die im Rahmen der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung notwendig sind und zur Aufwertung des traditionellen traditionellen Landschaftsbildes beitragen oder bereits bestehen und zur Aufwertung des traditionellen Landschaftsbildes beitragen.

Ausschlusskriterien:

  • Auf jeden Fall von der Förderung ausgeschlossen sind Beitragsgesuche, bei welchen der zu vergebende Beitrag weniger als 300 € beträgt oder für Objekte, die unter Denkmalschutz stehen.
  • Für dasselbe Objekt/Vorhaben darf bei keinem anderen Landesamt um einen Beitrag angesucht werden bzw. ein Beitrag erhalten worden sein.
  • Die Objekte/Arbeiten, für die um Förderung angesucht wurde, sind innerhalb von zwei Jahren ab Einreichung des Gesuches fertigzustellen. Nach Ablauf dieser Frist wird das Gesuch archiviert und der gewährte Beitrag wird widerrufen.

Der/die Begünstigte ist verpflichtet, das geförderte Objekt für die Dauer von 15 Jahren ab erfolgter Auszahlung in gutem Zustand und ohne nachträgliche Veränderungen, die das Aussehen oder die Eigenart desselben beeinträchtigen zu erhalten.

Dem Beitragsgesuch sind folgende Dokumente beizulegen:

  • Erstrecken sich die Arbeiten über zwei Jahre, ist dem Gesuch ein zeitlicher Ablaufplan beizulegen, aus dem die im jeweiligen Jahr getätigten Ausgaben hervorgehen.
  • Lageplan mit eingezeichnetem Objekt;
  • Fotos;
  • Kostenvoranschlag (nur für Zufahrtswege in Naturparks, Kleindenkmäler, förderungswürdige Objekte gemäß landschaftlicher Unterschutzstellung notwendig);
  • gültige Wasserkonzession (Mühlen, Sägen);
  • Baukonzession (falls vorgeschrieben) und Kopie der beitragsrelevanten technischen Unterlagen.

Abgesehen von der Stempelgebühr im Ausmaß von 16,00 € sind mit dem Beitragsansuchen keine weiteren Kosten verbunden.

Die Landschaftspflegbeiträge werden auf der Grundlage von Art. 18 des Landesgesetzes vom 25. Juli 1970, Nr. 16, gewährt. Mit Beschluss der Landesregierung Nr. 1420 vom 09. Dezember 2015 wurden die Beitragsrichtlinien mit entsprechender Anlage genehmigt.

Meldung und Abnahme der Arbeiten:

Der Abschluss der Arbeiten muss bei der Stelle, bei der das Gesuch eingereicht wurde, gemeldet werden (Eigenerklärungen Dächer, Trockenmauern, andere Objekte, Kostenaufstellung). Anschließend wird die Abnahme der Arbeiten durch einen Sachbearbeiter der Abteilung Natur und Landschaft oder durch Fachleute der Körperschaft oder Vereins, denen die Gesuchsbearbeitung übertragen wurde, vorgenommen. Bei Holzzäunen ist die Übermittlung einer Eigenerklärung über die fachgerechte Ausführung der Arbeiten ausreichend.

  • Wird festgestellt, dass die Arbeiten nicht im Einklang mit den Kriterien durchgeführt oder dass falsche Angaben gemacht wurden, wird dies im Abnahmeprotokoll festgehalten und kein Beitrag ausbezahlt.

Auszahlung des Beitrages:

  • Die Auszahlung des Beitrages erfolgt nach Vorlage der Eigenerklärung über die fachgerechte Durchführung seitens des/der Gesuchstellenden, auf der Grundlage der vorgelegten Kostenaufstellung und quittierten Rechnungen sowie nach Vorlage des von der Fachperson verfassten Abnahmeprotokolls;
  • Bei Beiträgen bis zu 10.000 Euro genügt , dass der/die Gesuchstellende eine Eigenerklärung über den fachgerechten Abschluss der Arbeiten mit einer Kostenaufstellung einreicht;
  • Für Beiträge über 10.000 Euro muss die Kostenaufstellung oder Abrechnung von in eine Berufsliste eingetragene Fachpersoen erstellt und es müssen ordnungsgemäß quittierte Rechnungen über die getätigten Arbeiten vorgelegt werden. Dabei wird höchstens ein Anteil  von 25 % der anerkannten Kosten an erklärter Eigenleistung anerkannt.

(Sorvisc actualisá ai: 13/12/2017)

Ënt competënt

28.7. Ufize aministratif dla Cuntreda y svilup dl teritore
Palazzo 11, via Renon 4, 39100 Balsan
Telefonn: 0471 417871/417797
Fax: 0471 41 77 99
E-mail: amministrazione.paesaggio-territorio@provinzia.bz.it
PEC: natur.natura@pec.prov.bz.it
Plata internet: http://www.provincia.bz.it/natura/

Terminns

Das Gesuch um Beitragsgewährung muss in jedem Fall vor Beginn der Arbeiten und zwar im Zeitraum vom 15. Januar bis zum 31. März jeden Jahres eingereicht werden.