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Kulturpreise und Wettbewerbe
Paul-Flora-Preis
Der Preis wird in Erinnerung an den 2009 verstorbenen und aus Südtirol stammenden Künstler Paul Flora ab 2010 jährlich an einen jungen Künstler/Künstlerin unter 40 Jahren aus Tirol oder Südtirol verliehen. Der Preis wird vom Bundesland Tirol und von der Autonomen Provinz Bozen Südtirol gemeinsam vergeben. Er versteht sich als Anerkennung von hervorragenden Leistungen in der zeitgenössischen bildenden Kunst und ist mit 10.000 Euro dotiert. Über die Verleihung befindet eine Jury, welcher derzeit Beate Ermacora für das Land Tirol, Andreas Hapkemeyer für das Land Südtirol sowie Thomas Flora angehören. Eine Bewerbung ist nicht möglich.
Den Paul-Flora-Preis 2010 erhielt der in Bruneck geborene und in Wien lebende Künstler Siggi Hofer, jenen des Jahres 2011 die aus Meran stammende und ebenfalls in Wien lebende Sonia Leimer.
Mehr Infos dazu unter: http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/kultur/veranstaltungen.asp
Preis des Landes Südtirol für den besten Spielfilm im Rahmen der Bozner Filmtage
Der Filmclub Bozen organisiert jedes Jahr im April die Bozner Filmtage. Das Land Südtirol unterstützt die Veranstaltung und finanziert den Preis für den besten Spielfilm der Bozner Filmtage. Eine internationale Jury bestimmt den Preisträger, das Reglement und die Abwicklung liegen in der Verantwortung des Filmclubs, nur die Übergabe erfolgt durch eine Vertretung des Landeskulturressorts (5.000,00 €).
Daneben wird im Rahmen des Festivals Bozner Filmtage der Preis für den besten Dokumentarfilm, finanziert von der Stiftung Sparkasse (5.000,00 €), und der Publikumspreis, finanziert von der Stadtgemeinde Bozen (2.000,00 €) verliehen.
Infos: http://www.filmtage.it/deutsch/index.asp?url=wettbewerb
Prof. Claus Gatterer-Preis gestiftet vom Land Südtirol
Der Österreichische Journalistenclub schreibt seit 1985 jährlich den Prof. Claus Gatterer-Preis für sozial engagierten Journalismus aus. Der Preis erinnert an den Südtiroler Historiker, Journalisten und Publizisten Claus Gatterer, der in Südtirol und Österreich arbeitete. 1986 wurde der Preis erstmals in Südtirol vergeben. Seit 1992 wird er alternierend in Südtirol und Österreich verliehen. Das Land Südtirol finanziert den mit 5.000 Euro dotierten Preis über den Prof. Claus Gatterer - Gedächtnisverein des ÖJC mit Sitz in Bozen. Vorschläge für Preisträger können alle Mitglieder des Österreichischen Journalisten Clubs sowie Redaktionen aller Print-und Funkmedien in Österreich und Südtirol in deutscher und ladinischer Sprache (mit deutscher Übersetzung) an den ÖJC einreichen.
Infos auf der Webseite des ÖJC (Link Club/Preise): http://www.oejc.at/
Blasmusikpreis des Landes Südtirol
Der Blasmusikpreis wird von der Kulturabteilung des Landes Südtirol in Zusammenarbeit mit dem Verband Südtiroler Musikkapellen (VSM) verliehen. Er stellt eine besondere Auszeichnung an die Mitgliedskapellen des VSM dar, die sich in ihrer Arbeit sowohl als Träger von Kultur im Allgemeinen und Blasmusikkultur im Speziellen als auch im sozialen und gesellschaftlichen Engagement besonders verdient gemacht haben.
Der Blasmusikpreis wird alle drei Jahre höchstens an 5 Musikkapellen vergeben, ist mit je 3.000,00 € dotiert und wird von der Kulturabteilung finanziert. Die Preisträger sollen – wenn möglich – aus verschiedenen Leistungsstufen und Bezirken kommen. Über die Preisträger entscheidet eine Jury, die aus zwei Vertretern der Landeskulturabteilung und aus drei Vertretern des VSM zusammengesetzt ist. Die Kriterien werden in Bezug auf Qualität und Originalität in den Bereichen Musik, Vereinsführung, Bildung und Jugendarbeit erstellt. Zu berücksichtigen sind auch Ideenreichtum, Motivation und Fleiß sowie die Erhaltung von Pflege und Traditionen.
2011 wurde der Südtiroler Blasmusikpreis vom VSM zum ersten Mal ausgeschrieben und im Rahmen der Sepp-Thaler-Musiktage in Auer am 3. September vergeben. Die nächste Ausschreibung durch den VSM (www.vsm.bz.it) wird 2014 erfolgen.
Weiters hat der Verband einen Kompositionswettbewerb für originale konzertante Blasmusikwerke ausgeschrieben und durchgeführt. Ziel war es, Kompositionen für Blasorchester unter besonderer Berücksichtigung des Volksliedes zu fördern.
Österreichischer Graphikwettbewerb
Der 1. Österreichische Grafikwettbewerb fand 1952 im Tiroler Kunstpavillon in Innsbruck statt. Die Idee, einen Österreichischen Grafikwettbewerb ins Leben zu rufen, geht auf den aus Südtirol stammenden Künstler Paul Flora zurück. Der Graphikwettbewerb wird alle zwei Jahre von der Kulturabteilung des Landes Tirol über die Galerie im Taxispalais Innsbruck ausgeschrieben und dient dazu, junge Künstlerinnen und Künstler zu fördern und ihr grafisches Schaffen auszuzeichnen. Jeder interessierte Künstler kann drei Werke einsenden, die von einer internationalen Jury bewertet werden. Außerdem kauft das Land Tirol einige Werke an.
Preisstifter der 32. Ausgabe 2011 sind mit der höchsten Dotierung das Land Tirol (5.500 €), gefolgt vom Land Südtirol (4.000 €) und der Landeshauptstadt Innsbruck (3.700 €). Mit abgestuft niedrigeren Summen sind die Bundeshauptstadt Wien und die Länder Steiermark, Nieder- und Oberösterreich, Vorarlberg, Kärnten und Burgenland vertreten. Dazu kommen zwei Sponsoren aus dem Bankenbereich, die Hypo Tirol Bank AG sowie die Raiffeisen- Landesbank Tirol.
Infos zur Ausschreibung 2011 unter: http://www.galerieimtaxispalais.at/fileadmin/userdaten/austellungen/2011/32._Grafikwettbewerb/AUSSCHREIBUNG_32.Grafikwettbewerb.pdf
Lyrikpreis Meran
Im Dezember 1998 verstarb der Mentor der Südtiroler Literatur Alfred Gruber, der 1974 den "Kreis Südtiroler Autoren" im Südtiroler Künstlerbund gegründet hat. In seinem Geist hat Ferruccio Delle Cave die Tätigkeiten im "Kreis" weiter geführt, so in erster Linie die diversen Literaturpreise und Wettbewerbe. Unter diesen gilt der Meraner Lyrikpreis, den Alfred Gruber im Jahre 1993 gegründet hat und der heute zu den international ernstzunehmenden Wettbewerben für Lyrik zählt, als der namhafteste. Im Rahmen des Lyrikpreises Meran werden folgende Preise vergeben:
- Der Lyrikpreis Meran der Südtiroler Landesregierung in Höhe von 8.000,00 €
- Der Alfred-Gruber-Preis der Stiftung Südtiroler Sparkasse in Höhe von 3.500,00
- Der Medienpreis des RAI Sender Bozen in Höhe von 2.500,00 €
- Der Preis der Jury (undotiert)
Der Kreis Südtiroler Autorinnen und Autoren im Südtiroler Künstlerbund und die Kurverwaltung Meran schreiben den Lyrikpreis Meran in der Regel alle zwei Jahre aus. (1993, 1994, 1996, 1998, 2000, 2002, 2004, 2005, 2008, 2010). Teilnahmeberechtigt sind alle deutschsprachigen und Deutsch schreibenden Autorinnen und Autoren, die wenigstens einen eigenständigen Lyrik- oder Prosaband (kein Sachbuch, Drehbuch, Ausstellungskatalog) in einem Verlag (kein Selbst- oder Eigenverlag) veröffentlicht haben.
Das Sekretariat des Lyrikpreises Meran bei der Kurverwaltung Meran nimmt die Beiträge - 10 unveröffentlichte Gedichte in fünffacher Ausführung - entgegen. Die Gedichte gelten als veröffentlicht, wenn sie in Buchform bzw. in einer Anthologie oder in einem anderen Printmedium abgedruckt sind.
Das Sekretariat schickt die Beiträge an eine Vorjury aus 3 Mitgliedern, die eine Vorauswahl trifft. Daraus wählt die mit 5 Fachleuten international besetzte Jury neun Autorinnen und Autoren aus, die nach Meran eingeladen werden. Aus diesen werden die drei Preisträger/innen ermittelt. Allen Eingeladenen werden die Fahrtkosten vergütet und ein freier Aufenthalt von drei Tagen mit Halbpension in Meran gewährt. Die Lesungen werden für den Hörfunk RAI Sender Bozen aufgezeichnet. Für die Ausstrahlung wird ein Honorar ausbezahlt.
An die einzelnen Lesungen schließen sich die Diskussionsbeiträge der Jurorinnen und Juroren, die Wortmeldungen der Autorinnen und Autoren und Publikumsmeinungen an. Das Gespräch ist ein wesentlicher Gesichtspunkt des Lyrikpreises Meran. Die Texte der eingeladenen Autorinnen und Autoren werden in einer Arbeitsbroschüre veröffentlicht.
Infos unter: http://www.kuenstlerbund.org/de/lyrikpreis
und: http://www.meran.eu/images/stories/PdfFiles/folder_lyrikpreis_2010-nieder.pdf
Prosapreis Brixen – Hall
Der Prosapreis Brixen/Hall in Tirol soll zur Förderung der Prosaliteratur in Tirol (Nord-Ost-Süd), Salzburg, Vorarlberg und Kärnten beitragen. Er wird jedes zweite Jahr vom Kreis Südtiroler Autoren im Südtiroler Künstlerbund ausgeschrieben. Anlass für die Stiftung des Preises war 1987 der 85. Geburtstag der in Hall geborenen und in Brixen verstorbenen Schriftstellerin Maria Veronika Rubatscher.
Teilnahmeberechtigt sind Deutsch schreibende Autorinnen und Autoren, die den ordentlichen Wohnsitz in Tirol (Nord- Ost- Süd), Salzburg, Vorarlberg oder Kärnten haben oder dort geboren sind. Einzureichen ist unveröffentlichte Prosa (ein Roman, eine Novelle, oder nicht weniger als drei, maximal fünf Kurzgeschichten) mit einem Kennwort versehen, ohne Angabe des Namens. Zusätzlich sind in einem eigenen, verschlossenen Briefumschlag, die Angaben zur Person mitzuteilen.
Es sind jeweils fünf maschinen geschriebene Exemplare einzureichen. Eine neuerliche Vorlage bereits eingereichter Texte ist nicht möglich. Die Jury ist international besetzt. Der 1. Preis beträgt 3.500,00 €, der zweite 2.500,00 € der dritte Preis beträgt 1.500 €.
Die Südtiroler Landesregierung unterstützt die Veranstaltung durch einen Jahresbeitrag an den Südtiroler Künstlerbund. Derzeit wird das Reglement für die nächste Ausgabe überarbeitet.
Infos unter: http://www.kuenstlerbund.org/de/prosapreis
Literarischer Wettbewerb für Ober- HochschülerInnen & Gleichaltrige
Neben diesen beiden international geachteten Literaturpreisen steht der Preis für Ober- und HochschülerInnen des Kreises Südtiroler Autoren im Künstlerbund und der Südtiroler Sparkasse seit 1988 für die Förderung junger Literatur in den Sparten Prosa, Lyrik und dialogische Texte.
Der literarische Wettbewerb für junge literarische Talente wird alle zwei Jahre durchgeführt, das letzte Mal im Jahr 2010. Eine Jury für Lyrik und eine Jury für Prosa befinden über die vorlegten Texte. Besonders die Texte der Oberschülerinnen waren im Jahr 2010 erfolgreich. Als Anerkennung für die jungen Talente gibt es kleine Beträge als Preisgeld.
Infos unter: http://www.kuenstlerbund.org/de/wettbewerb
Der Franz-Tumler-Literatur-Preis gestiftet vom Land Südtirol
Der Franz-Tumler-Preis wird seit 2007 in der Vinschgauer Gemeinde Laas in Erinnerung an den aus Südtirol stammenden Autor Franz Tumler verliehen, der öfters nach Laas gekommen ist. Teilnahmeberechtigt sind alle deutschsprachigen und Deutsch schreibenden AutorInnen, die im Zeitraum der jeweiligen Ausschreibung (meist von Januar bis Ende Mai jeden Jahres) einen Erstlingsroman veröffentlicht haben. Eine aus fünf Mitgliedern bestehende Jury wählt, liest und bewertet die Romane und schlägt sie zur Endauswahl in Laas vor.
Die ausgewählten Texte müssen der Gattung Roman entstammen. Nicht zugelassen sind Auszüge aus und Entwürfe von Romanen, längere Erzählungen sowie Novellen.
Der von der Südtiroler Landesregierung gestiftete Franz-Tumler-Literaturpreis 2011 ist mit 8.000 Euro dotiert und mit einem Schreibaufenthalt im Rahmen der Literaturtage Laas 2012 gekoppelt. Der Beitrag des Landes wird über die Gemeindeverwaltung abgewickelt.
Infos unter: http://www.tumler-literaturpreis.com/
N.-C.-Kaser-Lyrikpreis
Seit 1988 wird in Lana zweijährig der N.-C.-Kaser-Lyrikpreis, benannt nach dem 1978 verstorbenen Südtiroler Dichter, vergeben. Der N.-C.-Kaser-Lyrikpreis in Höhe von 10.000 € wird an einen Dichter oder eine Dichterin des überregionalen Sprachraums im Rahmen einer Veranstaltung von Literatur Lana/Verein der Bücherwürmer in Lana überreicht.
Die Vergabe erfolgte bisher über eine kleine Jury, welcher jeweils der Programmleiter/die Programmleiterin und der Präsident/die Präsidentin des Vereins, der Dichter Oswald Egger sowie die Preisträgerin/der Preisträger der jeweils letzten Vergabe angehören. Mit der 10. Ausgabe 2008 an Aase Berg aus Schweden schlug der Preis den Weg des Staffellaufs ein. Jeder Preisträger schlägt nun seinen Nachfolger vor und übergibt den Preis einem Dichter eines Landes, das nicht das eigene sein darf.
Der Preis wird gemeinsam finanziert von der Familie des Künstlers Paul Flora, der Marktgemeinde Lana, dem Österreichischen Bundesministerium für Kunst, Wissenschaft und Kultur und von der Kulturabteilung der Südtiroler Landesregierung. Alternierend zum N.-C.-Kaser-Lyrikpreis wird seit 2004 das Literaturstipendium Lana vergeben.
Infos unter: http://www.literaturlana.com/cms/ueber-uns/
Literaturstipendium Lana
Alternierend zum N.-C.-Kaser-Lyrikpreis wird seit 2004 das Literaturstipendium Lana an einen jungen Dichter / eine junge Dichterin oder an einen jungen Wissenschaftler / eine junge Wissenschaftlerin vergeben, die sich auf literarischen Grenzgebieten bewegen und in Zwischenräumen der künstlerischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung arbeiten.
Das Literaturstipendium Lana wird von der Marktgemeinde Lana und der Stiftung Südtiroler Sparkasse getragen und sieht neben einem Stipendium von 4.000,00 € einen 6wöchigen Aufenthalt in Lana samt Lesungshonoraren vor.
Infos unter: http://www.literaturlana.com/cms/ueber-uns/
Internationaler Pianistenwettbewerb „Ferruccio Busoni“
Der internationale Pianistenwettbewerb Ferruccio Busoni wurde 1949 vom damaligen Direktor des Musikkonservatoriums „Claudio Monteverdi" in Bozen gegründet und zählt zu den international renommierten Pianistenwettbewerben. Wie Busoni selbst steht der Wettbewerb für eine Art musikalischer Brücke zwischen der italienischen und der deutschen Kultur. Zu den Preisträgern in seiner ruhmvollen Geschichte zählen unter anderem Alfred Brendel, Maurizio Pollini oder Martha Argerich.
Seit 2002 hat der Busoni-Wettbewerb seine bisherige Form geändert und die Laufzeit von ein auf zwei Jahre verlängert. Das erste Jahr ist den Vorausscheidungen gewidmet, bei denen 24 Kandidaten ausgewählt werden, die im darauf folgenden Jahr am Finale teilnehmen können. Gleichzeitig mit dieser Änderung ist auch das Busoni Klavierfestival geboren. Das Festival findet im Jahr der Vorauswahlen statt und inspiriert sich an der Geschichte und der Tradition des Wettbewerbs. Mittlerweile ist das Festival Gastgeber großer Künstler aus der internationalen Konzertszene, wie Alfred Brendel oder Grigori Sokolow.
Die Durchführung des Pianistenwettbewerbs wird jährlich vom Land Südtirol gefördert, die Preisgelder für die 6 Erstplatzierten und für weitere 6 Sonderpreise kommen von verschiedenen Sponsoren.
Infos unter: http://www.concorsobusoni.it/
Walther-von-der-Vogelweide-Preis
Das Kulturwerk für Südtirol in München hat im Jahre 1960 den „Walther-von-der-Vogelweide-Preis“ zur Anerkennung wissenschaftlicher und künstlerischer Leistungen in Südtirol gestiftet. Der Walter-von-der-Vogelweide-Preis wird von der gleichnamigen Stiftung in meist zweijährigem Abstand vergeben. Dem Südtiroler Kulturinstitut (einem als Verein konstituierter Konzert- und Theaterveranstalter) kommt dabei die Aufgabe zu, Vorschläge zu unterbreiten sowie den Festakt zu gestalten. Eine Bewerbung ist nicht möglich. Der Preis beinhaltet auch eine kleine finanzielle Anerkennung. Preisträger waren zum Beispiel die Künstler Markus Valazza (2010), Robert Scherer (2003) oder die Schriftsteller Joseph Zoderer (2005) und Franz Tumler (1985).
Zusätzlich zum „Walther-von-der-Vogelweide-Preis“ wird von der genannten Stiftung an jüngere Talente seit 1968 in unserem Lande auch der Förderpreis verliehen. Preisträger waren z.B. die Komponistin Manuela Kerer (2009), die Autorin Sabine Gruber (2007) oder der Künstler Robert Bosisio (1995).
Infos unter: http://www.kulturinstitut.org/hauptnavigation/sonstiges/preisverleihungen.html
Kunstpreis des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst gestiftet von der Stiftung Sparkasse
Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst „Museion“ Bozen fördert junge Südtiroler Kunstschaffende mit diesem Kunstpreis im Zweijahresrhythmus. Finanziert wird dieser von der Stiftung Südtiroler Sparkasse.
Der Preis ist Künstlerinnen und Künstlern vorbehalten, die nach 1975 in Südtirol geboren sind oder in Südtirol ihre Ausbildung erfahren haben.
Er beinhaltete 2010/2011 ein Stipendium für einen fünfmonatigen Künstleraufenthalt in Paris beim Centre International d’Accueil et d’Echanges des Récollets von der Dena Foundation for Contemporary Art im Zeitraum von September 2010 – Januar 2011 und ein Stipendium in Warschau beim Contemporary Art Ujazdowski Castle, artists-in-residence laboratory von Januar bis Mai 2011.
Infos unter: http://www.museion.it/
Bozner Autorentage (Dramenwettbewerb) gestiftet von der Stiftung Sparkasse
Die Bozner Autorentage werden von den Vereinigten Bühnen Bozen ausgeschrieben. Es handelt sich um einen Wettbewerb für deutschsprachige Dramen, der sich an Tiroler AutorInnen richtet. Der Dramenwettbewerb steht immer unter einem Thema.
Für die Bozner Autorentage 2011 konnten bis Ende Januar 2011 Theatertexte zum Thema „Gesichter der Fremdheit“ bei den Vereinigten Bühnen Bozen eingereicht werden, eine Fachjury wählt sechs davon aus und präsentiert sie in Form von szenischen Lesungen. Das Siegerstück erhält den Siegerpreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse in Höhe von 2.500,00 Euro und die Uraufführung in der Saison 2012/13 an den Vereinigten Bühnen Bozen.
Infos unter: http://www.theater-bozen.it/22d2093.html
Morgenstern-Wanderpreis für Poetry-Slam-Poeten
Poetry Slam steht für die moderne Form eines Dichterwettstreits, bei welchem Lautpoeten ihre selbst verfassten Texte vor einem nicht zwangsläufig fachkundigen Publikum vortragen. Die performten Texte werden im Anschluss an den Vortrag von der Publikumsjury bewertet. Organisiert wird der Morgenstern seit 2010 von der Dokumentationsstelle für Literatur im Südtiroler Künstlerbund.
2010 fand die erste landesweite Meisterschaft um die „Morgenstern-Wander-Trophy“ statt – in Anlehnung an den vor knapp 100 Jahren in Meran verstorbenen Dichter Christian Morgenstern. Diese Wandertrophy für Lautpoesie wird nach 4 Vorausscheidungen bei einem Finale an junge Lautpoeten verliehen. Teilnahmeberechtigt sind Poeten aller drei Sprachgruppen.
Die drei Erstplatzierten der „Morgenstern-Wander-Trophy 2010“ qualifizierten sich für das große Österreich-Finale, den sogenannten Ö-Slam, der im Bozner Alumix über die Bühne ging. 24 Finalisten slammten um die Gunst des Publikums. 2 Südtiroler Slammer belegten vorderste Plätze. Dies ist kein klassischer Kunstpreis. Wichtig ist der Spaß am Wettkampf, es gibt auch kein Preisgeld und die Jury ist eine ad-hoc-Publikumsjury.
Infos & Anmeldung: literatur@kuenstlerbund.org (Facebook & Youtube)