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- Peak
- DVD, 90 Min., 2011. Ein Dokumentarfilm von Hannes Lang
AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN KÖNNEN WIR DAS MEDIUM NUR INNERHALB SÜDTIROLS VERTREIBEN. Der Berg ruft! Jedes Jahr fahren Hunderttausende ins weiße Winterparadies der Berge. Ein Portrait der Alpen im Wandel der Zeit.
Die Suche nach dem Paradies auf Erden ist so alt wie die Menschheitsge-
schichte. Um es zu erhaschen, bereisen wir alle Kontinente, suchen es in den entlegensten Winkeln, tauchen unter Wasser und besteigen die höchsten Berge. Im Verlauf des letzten Jahrhunderts hat sich eine ganze Industrie entwickelt, die es dem Menschen ermöglicht, rund um den Globus seiner Utopie von unberührter Natur auf bequeme Art und Weise ein Stückchen näher zu kommen.
Auch in der rauen Felslandschaft der Alpen hat sich der Massentourismus ausgebreitet und prägt seither Erscheinungsbild der Berge. Doch das Paradies kränkelt: Durch den Klimawandel und die daraus resultierende Schneearmut ist ein massiver Einsatz von Technik notwendig, um unabhängig von der Natur die perfekte Landschaft zu produzieren. Bagger reißen die Erde auf, tief in den Bergen werden computergesteuerte Schaltwarten eingelassen, Masten werden errichtet, Rohre und Kabel verlegt. Künstliche Stauseen glitzern neben den von Schneekanonen gesäumten Pisten.
Die Alpenlandschaft ist zu einem bizarren Hybriden aus Technik und Natur geworden und gleichzeitig zum Spiegelbild unserer Gegenwart. Die Skigebiete müssen technisch ständig aufrüsten, damit sich das Skikarussell weiter dreht. Und je stärker die Landschaft durch den Versuch des künstlichen Erhalts ihrer Schönheit domestiziert wird, je schneller verschwindet sie vor unseren Augen.
In den unterschiedlichen Jahreszeiten beobachtet PEAK diese Produktionsprozesse in den Alpen und offenbart, was den Wintertouristen unter der dichten Kunstschneedecke verborgen bleibt. Er zeigt die Modifikation der Landschaft und die unauslöschlichen Spuren, die diese Eingriffe hinterlassen. PEAK fragt nach dem Verhältnis von Technik und Natur. Wie künstlich darf eine Landschaf
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- Der Kinomann aus Südtirol
- DVD, 45 Min, 2012. Ein Film von Evi Oberkofler und Edith Eisenstecken
In ihrem Filmportrait besuchen Evi Oberkofler und Edith Eisenstecken den Südtiroler Kinomann Martin Kaufmann in seinem Heimatort Welschnofen, beobachten ihn auf „seinen „ Bozner Filmtagen und begleiten ihn zu einem der größten Filmfestivals, die Berlinale.
Der Film zeigt das Portrait eines Enthusiasten, der in Filmen und für Film gelebt hat und lebt. Sein zweisprachiges Kinoprogramm im Filmclub Bozen ist in Europa einzigartig und trägt entscheidend zur Integration der beiden Sprachgruppen in Südtirol bei.
Zu Wort kommen Weggefährten wie die Journalistin Renate Mumelter, der Kulturpolitiker Herbert Denicoló und der Lehrer Ivo Carli, sowie der Münchner Filmverleiher Christian Friedl, der Festivalleiter der Hofer Filmtage Heinz Badewitz und die Regisseurin Margarethe von Trotta. Letztere erinnert sich schmunzelnd an den filmverrückten Festivalleiter: „Eigentlich möchte man lieber mit ihm auf die Berge steigen, aber wenn man oben auf der Spitze ist, redet man über Hitchcock.“
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- Ein unentdeckter Archipel. Der Maler August Stimpfl
- DVD, 60 Min, 2012.
Ein Dokumentarfilm von Markus Heltschl
AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN KÖNNEN WIR DAS MEDIUM NUR INNERHALB SÜDTIROLS VERTREIBEN. August Stimpfl, dessen Familie aus Neumarkt und dem Nonstal stammt, ist 1924 geboren.
Nach dem 2. Weltkrieg studierte Stimpfl in Wien bei Prof. Andersen und Prof. Boeckl
Malerei.
August Stimpfl lebte und arbeitete zurückgezogen in Imst, Nordtirol. Seine letzte große
Ausstellung fand 2009 im Schloss Kastelbell im Vinschgau statt. 2010 starb August Stimpfl. Er
ist einer der großen Künstler-Persönlichkeiten Tirols.
Inspiriert von der französischen Moderne wandte sich August Stimpfl in den 50er Jahren
der abstrakten Malerei zu. Doch schon bald entdeckte er den menschlichen Körper als das
zentrale Thema seiner Malerei.
Peter Weibel, Medientheoretiker und Direktor des ZKM in Karlsruhe, hä̈lt Stimpfl für einen
der großen Maler der zweiten Hä̈lfte des 20. Jahrhunderts.
Der Film gibt einen vertiefenden Einblick in Leben und Werk, Schaffen und Denken dieses
bedeutenden Tiroler Künstlers.
Produktion: Zarzura Film, Imst
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- Meran. Ein Spaziergang durch die Altstadt
- DVD, 60 Min, 2011
Ein Film von Astrid Kofler und Helmuth Lechthaler
Rilke, Schnitzler, Kafka, Feuchtwanger, Gottfried Benn: Vor allem um 1900 waren viele Literaten in der Kurstadt zu Gast, um sich zu erholen, um das Licht auf den Rebenhängen, Sonne und Schattenbilder einzufangen.
Die Altstadt von Meran begeistert nach wie vor. Nicht nur Gäste, sondern auch die Menschen, die hier wohnen und arbeiten, seit Generationen schon in der Altstadt zu Hause sind.
Diese Dokumentation versucht diese Menschen aufzuspüren, Vergangenes freizulegen. Sie begibt sich auf Hintertreppen, in Dachböden und tiefe Keller, sie schaut hinter Schaufenster und Kulissen. Daraus geworden ist schlussendlich eine Liebeserklärung an eine Stadt, die viel mehr zu bieten hat als das Augenscheinliche, das auf den ersten Blick gefällt.
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- In der fast magischen Stille. Ein Kunstfilm über Joseph Zoderer von Sissa Micheli
- DVD, 11 Min, 2011
Sissa Micheli spürt „In der fast magischen Stille“ den Inspirationsquellen von Joseph Zoderer und seinen Beweggründen für sein literarisches Schaffen nach. In poetischen Bildern zeigt sie den Autor in der Moessmer-Villa, seinem Schaffensrefugium für den jüngsten Roman, in Tag und Nacht-Aufnahmen. Auf erzählersiche Art und Weise, mit Bild und Text, vereint sie philosophische und künstlerische Aspekte seines Schaffens zu einem subtilen und überraschend intimen Portrait.
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- asfaltart - drei Tage in Meran
- DVD, 40 Min, 2011
Ein Film von Jochen Unterhofer und Petra Tschenett
Im Sommer verwandelt sich die Kurstadt drei Tage lang in eine Bühne für Straßenkünstler. Clowns, Akrobaten und Feuerkünstler aus der ganzen Welt verzaubern mit ihrer Unterhaltung das Publikum und tauchen Meran in eine einzigartige Atmosphäre. Im Jahr 2011 haben die Filmemacher Jochen Unterhofer und Petra Tschenett das in Südtirol einzigartige Straßenkünstlerfestival dokumentiert, um das clowneske Flair der Kurstadt mit der Kamera einzufangen und dabei Einblicke in Gedanken und Leben der Künstler zugeben.
Produktion: Taenia, film & videoproduction, Terlan
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- Auf der Reise in den Süden. Albrecht Dürer macht halt in Südtirol
- DVD, 30 Min., 2011
Ein Film von Karl Mittermaier
Der wohl bedeutendste deutsche Künstler Albrecht Dürer reiste im Oktober 1494 über Tirol und das Trentino nach Venedig. Während der Reise schuf er Aquarell-Ansichten von Städten und Landstrichen, die zu den Gründungswerken der europäischen Landschaftsmalerei gezählt werden.
Diese Film skizziert zunächst den Künstler Dürer im biografischen und kulturellen Kontext. Es wird auf seine Auffassung von der Natur eingegangen, seine Selbstbildnisse und seine repräsentativen Gemälde werden gezeigt und kurz interpretiert. Sodann wird der Künstler vorrangig durch Tirol (Südtirol) begleitet und mit ihm in Stams, Innsbruck, Brixen, Klausen und Bozen halt gemacht. In Klausen schuf er das Kunstwerk >Das große Glück<, für das Dürer das damalige Städtchen als Hintergrund wählte. Ein Spaziergang hinauf zu den Hängen des Tschanberges endete an einer Bank mit herrlichem Ausblick auf Kloster Säben und Klausen. Hier steht heute der so genannte Dürerstein. Er erinnert an die Aufenthaltszeit des Künstlers in Klausen, die im Volksmund auch Dürerstadt (Dürerstädtchen) genannt wird.
Der Film zeigt ferner Dürers Reise mit den wichtigsten Stationen bis Venedig auf der Hin- und Rückreise auf.
Produktion: Suedmedia Film, Vahrn
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- Auf den Kopf gestellt. Von Hüten, Tüchern und Kappen.
- DVD, 30 Min., 2011
Ein Film von Michaela Falkensteiner und Günther Neumaier.
Der Film zeigt einen Rückblick und Ausblick auf eine lange Geschichte der Eitelkeiten in Südtirol. Zu Wort kommen Historiker, Hutmacher, aber auch Menschen, die sich einfach nur wohlfühlen, wenn sie "wohl behütet" sind.
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- Permafrost: sprengt er die Gipfel?
- DVD. 45 Min, 2011 Ein Film von Helmut Lechthaler und Dennis Timm.
AUS URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN KÖNNEN WIR DAS MEDIUM NUR INNERHALB SÜDTIROLS VERTREIBEN:
„Wir müssen die Wirkung des Tauens begreifen“, sagt Dr.Volkmar Mair -
südtiroler Geologe und Permafrostforscher, der es wissen muss. Worin
besteht nun die aktuelle Gefahr für die Alpen? Ein instabiler Untergrund
gefährdet nicht nur die Touristen und damit die ökonomische Zukunft der
Urlaubsregion, sondern auch die jahrhundertealte Kultur der Alpenbewohner
und vor allem ihren in Europa einmaligen Lebensraum. Wir folgen den
Geologen mit der Kamera im Helikopter, im Jeep und zu Fuß zu verdeckten
Blockgletschern, in kritische Permafrostareale am Alpenhauptkamm und in
Skigebiete - in Südtirol zum Ortler, ins Ulten- und Schnalstal. In den Westalpen
erkunden wir nahe Grenoble das Massif des Ecrins und im Dreiländereck den
Mont Blanc. Außerdem besuchen wir einen passeier Schafhirten im tiroler Ötztal.
Alle Aktivitäten dienen nur der einen Frage: wo versteckt sich der Permafrost?
Ein geologischer Krimi.
Produktion: Audiovision, Terlan und Eurotransmitter GmbH, Münster
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- Die Harpfe. Vom Trockengerüst zur Touristenattraktion
- DVD, 30 Min., 2011
Ein Film von Michaela Falkensteiner und Günther Neumaier
Seit Jahrhunderten prägte die Harpfe das Landschaftsbild im östlichen Tirol. Ihre Herkunft und ihr Name gehen auf das Mittelalter zurück. Ihr eigentlicher Zweck lag darin Korn, Bohnen oder Mais nachreifen zu lassen und somit die Arbeit der Bauern zu erleichtern.
Aufgrund des Strukturwandels in der Landwirtschaft ist dem Trockengerät seine eigentliche Aufgabe nach und nach abhanden gekommen. Sie verwahrlosten, verfielen oder wurden abgetragen. In letzter Zeit ist die Harpfe zu einem Symbol einer bäuerlichen Kultur stilisiert, die es zu schützen gilt. Harpfen werden wieder restauriert und gepflegt. Eine eigene Stiftung hat sich gar zur Aufgabe gesetzt, das Holzgerüst grenzüberschreitend zu schützen. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren dieses besonderen Trockengerüstes.
Produktion: Rec Mediaproduction, 2011
Tel. 0471 412939 E-Mail: verena.wachter@rovinz.bz.it |
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