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Was soll im Gesundheitswesen Vorrang haben? Eine Frage der Ethik!

Tagung 2. Februar 2012

Was soll im Gesundheitswesen Vorrang haben? Eine Frage der Ethik! 

Die Tagung hat am 2. Februar 2012 im Kolpinhaus in Bozen stattgefunden.

Hier können Sie das Programm der Tagung im PDF Format herunter laden.

Hier können Sie die Vorträge der Tagung herunter laden.


Tagung 3. Dezember 2004

Zuweisung der Ressourcen im Gesundheitswesen aus ethischer Sicht

Bozen, 3. Dezember 2004

Zuweisung der Ressourcen im Gesundheitswesen aus ethischer Sicht

Dr. Richard Theiner
Landesrat für das Gesundheits- und Sozialwesen der Autonomen Provinz Bozen Südtirol


Grußwort

Das Recht auf Gesundheit. Verteilung der Mittel an die Medizin und in der Medizin. Was ist sinnvoll, notwendig, worauf können wir verzichten? Rationalisierung. Erarbeitung von Prioritäten. Ethik und Politik. Notwendigkeit einer öffentlichen Diskussion.

 

Prof. Dr. Dietrich von Engelhardt
Ordentlicher Professor für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte der Medizinischen Universität zu Lübeck. Vorsitzender der Ethikkommission der Universität. Ehemals Präsident der Akademie für Ethik in der Medizin. Stellvertretender Vorsitzender des Landesethikkomitees in Südtirol. Autor zahlreicher Publikationen.

Allokation im Gesundheitswesen: die Frage der Grundwerte. Bioethische Kriterien

Kontext. Prinzipien und Werte. Verschiedene Formen der Allokation.

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Dr. Giovanni Martini
Doktorat in Soziologie. Seit 1983 Tätigkeit im Assessorat für das Gesundheits- und Sozialwesen der Autonomen Provinz Trient in den Fachbereichen Programmierung und Forschung im Sanitätswesen. Seit 2004 Leiter des „Servizio Formazione e Innovazione per la salute" der Provinz Trient, mit Zuständigkeiten in den Bereichen Aus- und Weiterbildung des Gesundheitspersonals, Gesundheitserziehung, Öffentlichkeitsarbeit für die Gesundheitsförderung, Epidemiologie. Autor zahlreicher Publikationen und rege Referententätigkeit. Leiter der 2003 von der Autonomen Provinz Trient ernannten Kommission für die Förderung eines gerechten und unparteilichen Gesundheitswesens.

Aktuelle Allokationsfragen im Gesundheitswesen

Was ist Gesundheit? Grundvoraussetzungen für die Gesundheit. Welche Faktoren bestimmen die Gesundheit? Aktuelle Herausforderungen an das europäische Gesundheitssystem. Welche Form einer nachhaltigen Medizin ist vorstellbar?

 

Dr. Dieter Ahrens
Studium der Betriebswirtschaft in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Gesundheitswissenschaften und öffentliche Gesundheitsförderung. Tätigkeit als Hochschulassistent am Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen an der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Innsbruck. Hochschullehrer im Studiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung der Fachhochschule Burgenland (A).

Entwicklungstrends im europäischen Gesundheitswesen

Bestandsaufnahme: Finanzierungsprobleme und Verteilung der Gesundheitsausgaben. Internationale Entwicklungen: Reformen der Krankenversorgungssysteme. Wettbewerbselemente, Europäische Gesundheitspolitik, Eigenbeteiligungen bzw. Zuzahlungen. Bewertung aus der Sicht von Public Health.

 

Dr. Gisela Perren-Klingler
Studium der Medizin, Spezialisierung in Psychiatrie, Ausbildung in Psychotherapie und Psycholanalyse. Gründung des Instituts Psychotrauma Schweiz ins Visp. Tätigkeit als Referentin, Supervisorin und Ausbildnerin im Bereich Psychotrauma, Autorin zahlreicher Publikationen. Forschungsschwerpunkt: Zusammenhänge zwischen Medizin und Menschenrechten unter verschiedenen Aspekten.

Selbstverantwortung, Selfempowerment, Patientenempowerment oder die Salutogenese in der Ressorcenallokation

Die Rolle der Selbstverantwortung in der Diskussion um Ressourcenverteilung. Salutogenese als Grundhaltung für Selbstverantwortung, die allen Beteiligten im Gesundheitswesen ermöglicht, sich aufeinander abzustimmen, miteinander zu verhandeln und koordiniert ihr Bestes einzubringen.