Mitteilungen vom Landespresseamt

DRIN: Nutzung des Coworking-Space neu geregelt

Junge Menschen finden im Coworking-Zentrum DRIN in Bozen Raum für ihr künstlerisches und kulturelles Schaffen. Die Landesregierung hat angesichts des großen Interesses den Zugang neu geregelt.

Das Coworking-Zentrum DRIN kann kostenlos von Vereinen und Personen genutzt werden, die im Kultur- und Kreativbereich tätig sind, und zwar für Aktivitäten ohne Gewinnabsicht. (Foto: LPA/Francesco Piazza)

Das Coworking-Zentrum DRIN wurde im November 2019 in der Italienallee 34 in Bozen eröffnet und wird vom Landesamt für Jugendarbeit der italienischen Landeskulturabteilung betrieben. Es ist ein Bezugspunkt in Südtirol für junge Kreative, die in der Welt der Kultur arbeiten wollen, und gleichzeitig ein Ort, an dem es möglich ist, kulturbasierte soziale Projekte zu entwickeln und kennenzulernen. Gerade bei jungen Kulturtreibenden, die vom traditionellen Kulturangebot im Land nicht angesprochen werden, hat das DRIN von Anfang großes Interesse hervorgerufen. Studierende, junge Kulturtreibende, kreative Jungunternehmen, neue Berufe im Bereich des Social Marketing, der Datenanalyse und vieles mehr finden im Coworking-Zentrum eine Antwort auf ihre Bedürfnisse.

Innovative Zugangsregelung

Auf Vorschlag des Landesrats für italienische Kultur, Giuliano Vettorato, hat die Landesregierung diese Woche eine innovative Regelung für den Zugang zum Zentrum verabschiedet. Die Überlassung des Raumes wird nicht an Zahlungen gebunden. Vielmehr kann das Coworking-Zentrum kostenlos von Vereinen und Personen genutzt werden, die im Kultur- und Kreativbereich tätig sind, und zwar für Aktivitäten ohne Gewinnabsicht, die dem Publikum kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

"Dies unterstreicht den hohen Wert der kulturellen und sozialen Gegenleistungen, den die angestoßenen Initiativen zugunsten der jungen Nutzer, der Bewohner des Stadtviertels und der gesamten Bevölkerung stiften werden", erklärt Landesrat Giuliano Vettorato. Die Neuregelung des DRIN sei somit ein gutes Beispiel für "kulturelle Wohlfahrt", für die praktische Umsetzung eines Pakts zwischen der öffentlichen Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern.  

Daten und Fakten zum DRIN

Mit zwei coronabedingten Unterbrechungen haben von November 2019 bis heute über 1000 Kulturtreibende und Kreative das Coworking-Zentrum DRIN genutzt. Über 30 Veranstaltungen, die aufgrund des Lockdowns online auf den Social Media-Kanälen (Facebook und Instagram) des Zentrums fortgeführt werden, wurden von verschiedenen Vereinen und Nutzern auf die Beine gestellt. Nach der Anfangsphase war es nun nötig, das Coworking-Zentrum mit einem neuen Reglement für die Nutzung der Räumlichkeiten auszustatten.

LPA/jw/mpi

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