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FAQ

F.A.Q.

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Persönliche Daten Fragen und Antworten
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  • Nummer: 152
  • Autor: 19.5
  • Letzte Aktualisierung: 12.08.2011
Müssen Selbstständige auf Baustellen einen Einsatzsicherheitsplan (ESP) verfassen?
Nein, Selbstständige sind nicht verpflichtet den Einsatzsicherheitsplan (ESP) zu verfassen.
  • Nummer: 252
  • Autor: 19.5
  • Letzte Aktualisierung: 12.08.2011
Muss man in der Autonomen Provinz Bozen bei der Führung eines Kranes oder einer Erdbewegungsmaschine im Besitze eines entsprechenden Führerscheines sein?
Nein.
In der Autonomen Provinz Bozen erhält man den Führerschein zur Führung von Erdbewegungsmaschinen und Hebemaschinen, nachdem man einen von der Berufsschule oder dem Paritätischen Komitee organisierten gezielten Kurs besucht hat und eine Prüfung vor einer eigens dafür zusammengesetzten Kommission, bestanden hat. Nach Besuch dieser Kurse und bestandener Prüfung erfolgt die Einschreibung in das entsprechende Landesverzeichnis der Kranführer oder Führer von Erdbewegungsmaschinen.
  • Nummer: 100
  • Autor: HA
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Wie lautet die Internet-Adresse der Arbeitsbörse?
Die Internet-Adresse der Arbeitsbörse lautet: www.provinz.bz.it/arbeitsboerse
  • Nummer: 200
  • Autor: HA
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Was kostet die Benützung der Arbeitsbörse?
Die Benützung der Arbeitsbörse ist kostenlos.
Arbeitsbörse
  • Nummer: 300
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Wo erhalte ich sämtliche Informationen bezüglich der Arbeitsbörse?
Für alle Fragen bezüglich der Arbeitsbörse wenden Sie sich bitte an folgende Mitarbeiter: Heidi Erlacher Agreiter: Tel. +39-0472-821263 oder Ugo Santon: Tel. +39-0472-729161 / +39-0472-821268. Sie können Ihre Anfrage auch per Email an uns richten: arbeitsboerse@provinz.bz.it
Arbeitsbörse
  • Nummer: 400
  • Autor: HA
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Kann man in der Arbeitsbörse auch Lehrstellenangebote finden?
Die Lehrstellenangebote sind im Internet unter: www.provinz.bz.it/arbeitsboerse abrufbar.
Lehrstellenangebote
  • Nummer: 500
  • Autor: HA
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Kann man in der Arbeitsbörse auch nach freien Stellen im öffentlichen Dienst suchen?
Die freien Stellen im öffentlichen Dienst in Südtirol sind im Internet unter www.provinz.bz.it/arbeit/1903/stellen_d.htm abrufbar.
Freie Stellen im öffentlichen Dienst in Südtirol
  • Nummer: 600
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Kann man in der Arbeitsbörse auch nach Stellenangeboten außerhalb Südtirols suchen?
Die Stellenangebote mit Arbeitsort außerhalb Südtirols sind im Internet auf der Seite https://jobs.egov.bz.it/borsalavoro/euresRicercaOfferte.jsp abrufbar.
Stellenangebote mit Arbeitsort außerhalb Südtirols
  • Nummer: 700
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Wer ist befugt Stellenangebote in der Arbeitsbörse zu veröffentlichen?

Alle Südtiroler Firmen können Stellenangebote in der Arbeitsbörse veröffentlichen, sofern sie in der Handelskammer eingetragen sind und in der Firmendatenbank der Abteilung Arbeit - Arbeitsservice registriert sind.

Auch Firmen außerhalb Südtirols sind berechtigt, Stellenangebote in der Arbeitsbörse zu veröffentlichen, wenn sie die Eintragung in das Handelsregister vorweisen können.

  • Nummer: 800
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Kann man Stellenangebote auch für Dritte bzw. im Namen Dritter in der Arbeitsbörse veröffentlichen?
Die Tätigkeit der Personalsuche - und Vermittlung ist an eine entsprechende Genehmigung des Arbeitsministeriums gebunden. Die Benutzung der Arbeitsbörse ist daher für Dritte bzw. im Namen Dritter untersagt. Im Falle einer Benutzung der Arbeitsbörse im Namen Dritter besteht der Strafbestand der "ungesetzlichen Arbeitsvermittlung"
Arbeitsvermittlungstätigkeit
  • Nummer: 900
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Haben auch private Arbeitsvermittlungsagenturen Zugang zur Arbeitsbörse?
Die privaten Arbeitsvermittlungsagenturen müssen beim Arbeitsministerium akkreditiert sein und eine entsprechende Zulassung haben. Nur dann erhalten die Arbeitsvermittlungsagenturen Zugang zur Arbeitsbörse.
  • Nummer: 1000
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Ich habe das Passwort für die Arbeitsbörse vergessen. Was nun?

Für Firmen: Sie können das vergessene Passwort mittels Email unter folgender Email-adresse anfordern: arbeitsboerse@provinz.bz.it

Für Arbeitnehmer: auf der Internetseite www.provinz.bz.it/arbeitsboerse können Sie ein neues Passwort anfordern.


Arbeitsbörse
  • Nummer: 1100
  • Autor: HA
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Wann ist ein Stellenangebot online?
Das Stellenangebot ist sofort online, sobald am Bildschirm folgende Nachricht erscheint: das Stellenangebot (Nr. ...) wurde erfolgreich gespeichert. Es ist jetzt für ... Tage online.
Arbeitsbörse
  • Nummer: 1200
  • Autor: HA
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Wie lange bleibt das Stellenangebot oder das Stellengesuch online?
Das Verfallsdatum der Stellenangebote und der Stellengesuche in der Arbeitsbörse ist mit 1 Monat vorgegeben. Diese Vorgabe kann man aber auch jederzeit ändern. Maximal bleibt das Stellenangebot oder das Stellengesuch 3 Monate online.
Arbeitsbörse
  • Nummer: 1300
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Wie kann eine "Südtiroler Firma" Ihr/e Stellenangebot/e in der Arbeitsbörse veröffentlichen?
Der Betrieb muss sich zuerst auf der Seite www.provinz.bz.it/arbeitsboerse registrieren. Falls der Betrieb den Firmencode nicht kennt, so kann er diesen über E-Mail anfordern. Dazu sind die Firmenbezeichnung, Gemeinde, Telefonnummer und E-Mail-Adresse anzugeben. Hat der Betrieb die Zugangsdaten erhalten, kann er sich für die Arbeitsbörse registrieren. Bei der Registrierung ist darauf zu achten, dass dieselben Daten verwendet werden, die bei der Anforderung mitgeteilt wurden (auf Schreibweise und Leerzeichen achten!).
Registrierung Südtiroler Firmen
  • Nummer: 1400
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Wie kann eine "Firma außerhalb Südtirols" ihr/e Stellenangebot/e in der Arbeitsbörse veröffentlichen?
Der Betrieb muss sich zuerst auf der Seite www.provinz.bz.it/arbeitsboerse registrieren. Um sich für die Arbeitsbörse registrieren zu können, muss der Betrieb seine Firmenkennzahl kennen. Falls der Betrieb die Firmenkennzahl nicht kennt, so kann er diese über E-Mail anfordern. Dazu muss die Firmenbezeichnung, Gemeinde, Telefonnummer und E-Mail Adresse angegeben werden. Hat der Betrieb die Firmenkennzahl erhalten, so kann er sich registrieren. Bei der Registrierung ist darauf zu achten, dass die selben Daten angegeben werden wie bei der Anforderung.
Registrierung für Firmen außerhalb Südtirols
  • Nummer: 1500
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Welche Voraussetzungen sind notwendig, um sich als "in Südtirol Ansässige/r" für die Arbeitsbörse registrieren zu können?

Als "in Südtirol Ansässige" können sich folgende Personen registrieren:

  • wohnhaft in der Provinz Bozen
  • all jene, welche eine Matrikelnummer vom Südtiroler Sanitäsdienst aufweisen
  • alle Personen, die in der Provinz Bozen als abhängige/r Arbeitnehmer/in gearbeitet haben
  • alle Personen, die in der Provinz Bozen geboren sind
  • alle Personen, die in den Genuss von Leistungen vonseiten des Südtiroler Sanitätsdienstes gekommen sind.

Arbeitsbörse
  • Nummer: 1600
  • Autor: HA
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Werden bei der Veröffentlichung des Stellengesuches in der Arbeitsbörse auch meine persönlichen Daten im Internet bekanntgegeben?
Aus Datenschutzgründen werden die persönlichen Daten, Vor- und Zuname, Geburtsdatum und Wohnort, im Internet nicht veröffentlicht. Es werden lediglich die Kontaktangaben, Telefonnummer, Faxnummer oder E-Mail-Adresse in der Arbeitsbörse bekanntgegeben. Eine Anzeige kann aber auch anonym, ohne Anzeige der Kontaktangaben, veröffentlicht werden.
Arbeitsbörse
  • Nummer: 1700
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Wie kann ich als "in Südtirol Ansässige/r" ein Stellengesuch in der Arbeitsbörse veröffentlichen?

Als "Ansässige/r in Südtirol" müssen Sie sich auf der Seite www.provinz.bz.it/arbeitsboerse ("Sich bewerben und Stellengesuch ändern") registrieren. Von dort aus öffnet sich folgende Seite: Zugang zu den Diensten mit dem E-Gov-Account, welche Ihnen erlaubt, sich mit der Bürgerkarte zu registrieren. Eine Registrierung ist auch ohne Bürgerkarte (unter "Noch kein Benutzername/Password") möglich.

Es werden folgende Daten für die Registrierung verlangt:

  1. Benutzername
  2. Passwort
  3. Email-Adresse
  4. Nachname
  5. Name
  6. Geschlecht
  7. Geburtsdatum und Geburtsort
  8. Steuernummer
  9. Telefonnummer
  10. Wohnsitz

Anschließend wird Ihnen auf Ihre angegebene Email-Adresse durch account@egov.bz.it die Anleitung zur weiteren Registrierung mitgeteilt.

Am Ende des Vorgangs wird noch Ihre Matrikelnummer abgefragt. Diese Nummer entnehmen Sie Ihrem Personalausweis für die Krankenbetreuung (= grünes Krankenkassabüchlein)

Nachdem Sie sich einmal registriert haben, können Sie sich jederzeit mit Ihrem Benutzernamen und Ihrem Passwort anmelden.


Arbeitsbörse
  • Nummer: 1800
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Wie kann ich als "nicht in Südtirol Ansässige/r" ein Stellengesuch in der Arbeitsbörse veröffentlichen?

Als "nicht in Südtirol Ansässige/r" müssen Sie sich auf der  Seite: www.provinz.bz.it/arbeitsboerse ("Sich bewerben und Stellengesuch ändern") registrieren. Von dort aus öffnet sich folgende Seite: "Zugang zu den Diensten mit dem E-Gov-Account", welche Ihnen erlaubt, sich ohne Bürgerkarte ("Noch kein Benutzername,/Passwort") zu registrieren.

Es werden folgende Angaben für die Registrierung benötigt:

  1. Benuterzname
  2. Passwort
  3. Email-Adresse
  4. Nachname
  5. Name
  6. Geschlecht
  7. Geburtsdatum und Geburtsort
  8. Steuernummer
  9. Telefonnummer
  10. Wohnsitz

Anschließend wird Ihnen auf Ihre angegebene Email-Adresse durch account@egov.bz.it die Anleitung zur weiteren Registrierung mitgeteilt.

Nachdem Sie sich einmal angemeldet haben, können Sie sich jederzeit mit Ihrem Benutzernamen und Ihrem Passwort anmelden.


Arbeitsbörse
  • Nummer: 1900
  • Autor: HA
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Kann ich mehrere Stellengesuche in der Arbeitsbörse veröffentlichen?
Man kann nur ein Stellengesuch in der Arbeitsbörse veröffentlichen.
Arbeitsbörse
  • Nummer: 2000
  • Autor: HA
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Kann ich ein bestehendes Stellengesuch in der Arbeitsbörse auch ändern oder löschen?
Um ein bestehendes Stellengesuch in der Arbeitsbörse zu ändern oder zu löschen, müssen Sie sich einfach auf der Seite www.provinz.bz.it/arbeitsboerse mit Ihrem Benutzernamen (= Matrikelnummer) und Passwort anmelden. Alle Angaben, außer die Wohnadresse, können geändert werden (diese scheint aber nicht auf der Webseite auf!).
Arbeitsbörse
  • Nummer: 2100
  • Autor: HA
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Was ist der Firmencode?

Der Firmencode ist für die Anmeldung von Arbeitnehmer/innen notwendig. Er muss auf dem Formular "Aufnahmemeldung" im Feld "Firmencode (Prov.-USL) Cod.ditta" angegeben werden und der Abteilung Arbeit - Amt für Arbeitsmarktbeobachtung oder dem Arbeitsservice übermittelt werden. Zuständig für die Vergabe des Firmencode ist das Amt für Arbeitsmarktbeobachtung. Wer einen Firmencode für seine Firma beantragen möchte, muss das Formular "Firmencode: Eröffnung der Position Firma/Arbeitgeber für das LISA - Landesinformationssystem Arbeit" auf der Seite http://www.provinz.bz.it/arbeit/formulare/ ausfüllen und es zusammen (am besten per Fax) mit den notwendigen Auszügen an das Amt für Arbeitsmarktbeobachtung senden: Amt für Arbeitsmarktbeobachtung - Kanonikus Michael Gamper Straße 1 - 39100 Bozen; Tel. 0471 418510, Fax 0471 418538.

In der Arbeitsbörse können nur Stellenangebote von jenen Südtiroler Firmen veröffentlicht werden, die einen Firmencode haben und in der Firmendatenbank registriert sind.


Eröffnung/Änderung der Firmenposition (Zuteilung eines Firmencode)
  • Nummer: 2200
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Was ist die Matrikelnummer?
Die Matrikelnummer ist jene Nummer mit 2 Schrägstrichen, die auf Ihrem Personalausweis für Krankenbetreuung steht (= grünes Krankenkassabüchlein). Sollten Sie Ihre Matrikelnummer nicht kennen, so können Sie diese, durch Mitteilung der persönlichen Daten (Nachname, Name und Geburtsdatum) per E-mail an: arbeitsboerse@provinzb.z.it anfordern.
Arbeitsbörse
  • Nummer: 2300
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Wie muss ich die Matrikelnummer bei der Registrierung für die Arbeitsbörse eingeben?

Um sich für die Arbeitsbörse zu registrieren, können Sie die Matrikelnummer auf zwei verschiedene Arten eingeben:

  • entweder mit 2 Schrägstrichen (so wie sie auf dem Personalausweis für Krankenbetreuung steht) oder
  • ohne Schrägstriche, d.h. Sie geben die Zahlen zwischen den 2 Schrägstrichen ohne die letzten beiden Zahlen, die für das Geburtsjahr stehen, ein: z.B. 6F1/50475971/1 => 504759

Arbeitsbörse
  • Nummer: 2400
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Ist es möglich, ein Stellenangebot zu veröffentlichen, ohne dass der Name der Firma aufscheint?

Um ein Stellenangebot in anonymer Form zu veröffentlichen, muss sich der Arbeitgeber an eines der sieben Arbeitsvermittlungszentren der Abteilung Arbeit der Autonomen Provinz Bozen wenden.

Die Adressen finden Sie unter www.provinz.bz.it/arbeit


Adressen Arbeitsvermittlungszentren
  • Nummer: 2500
  • Autor: US
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Gibt es eine grüne Nummer, die ich anrufen kann?

Die grüne Nummer lautet 800 816 836

Diese Nummer kann aber nur von Arbeitnehmern in Anspruch genommen werden oder für jene, die ein Stellengesuch inserieren möchten und auch nur wenn es bei der Registrierung Probleme gibt.

Für Arbeitgeber, die ein Stellenangbot veröffentlichen möchten, gibt es bei Fragen und Problemen keine grüne Nummer; es stehen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Arbeitsbörse zur Verfügung, siehe FAQ Nr. 300

  • Nummer: 2600
  • Autor: HA
  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2013
Was ist ein Info-Point?

In allen Arbeitsvermittlungszentren der Autonomen Provinz Bozen stehen für die Kunden sogenannte Info-Points zur Verfügung. Mit dem Projekt "SISAM" (Selbstinformationssystem für die Arbeitsvermittlung) verfolgt die Südtiroler Landesverwaltung die Zielsetzung, dem Bürger unfassende Informationen zum Thema Arbeit und Arbeitsvermittlung zugänglich zu machen:

  • Arbeitsbörse für Arbeitnehmer - Stellengesuch aufgeben und Stellenangebote suchen;
  • Arbeitsbörse für Arbeitgeber - Stellenangebote aufgeben und nach Bewerbern suchen;
  • Sommerjobbörse für Schüler und Studenten;
  • Zugriff auf die verschiedenen Dienste im Südtiroler Bürgernetz.

Info-Point
  • Nummer: 100
  • Autor: JA
  • Letzte Aktualisierung: 15.10.2003
Ist der Ausbildungs-und Arbeitsvertrag noch anwendbar?
Nein. Das Legislativdekret Nr. 275 vom 10.09.2003 hat den Ausbildungsvertrag bei privaten Arbeitsgebern abgeschafft.
  • Nummer: 300
  • Autor: JA
  • Letzte Aktualisierung: 15.10.2003
Gibt es einen Ersatz für die Ausbildungs- und Arbeitsverträge?
Der sogenannte "Eingliederungsvertrag" tritt an die Stelle des Ausbildungs- und Arbeitsvertrages und soll die Einstellung von Menschen fördern, die bei der Arbeitsuche benachteiligt sind. Bei diesem Vertrag ist es nicht mehr notwendig eine Genehmigung einzuholen.
  • Nummer: 100
  • Autor: PP
  • Letzte Aktualisierung: 13.08.2008
Wo bekomme ich Auskünfte arbeitsrechtlicher Natur bzw. wo kann ich eine Anzeige erstatten?
Das Amt für sozialen Arbeitsschutz verfügt über ein eigenes Anzeigen-und Informationsbüro, an welches sich der Bürger wenden kann.
  • Nummer: 120
  • Autor: pp
  • Letzte Aktualisierung: 24.01.2006
Ich habe mein Arbeitsverhältnis gekündigt und warte nun schon seit zwei Monaten auf die Abfertigung und den letzten Lohn. Mein früherer Arbeitgeber vertröstet mich immer wieder, aber Geld erhalte ich dennoch keines. Was kann ich unternehmen?
Sie können sich an eine Gewerkschaft, an einen Rechtsanwalt wenden oder beim Amt für sozialen Arbeitsschutz einen Inspektionsantrag einreichen. Dieser wird an die Schlichtungskommission beim Arbeitsservice weitergeleitet. Sie können beim Schlichtungsversuch persönlich erscheinen oder sich durch eine Gewerkschaft oder einen Rechtsanwalt vertreten lassen. Sollte der Schlichtungsversuch scheitern, wird eine Inspektion beim Arbeitgeber durchgeführt. Dabei wird er schriftlich aufgefordert, das Lohnguthaben und die Abfertigung auszubezahlen.
  • Nummer: 140
  • Autor: pp
  • Letzte Aktualisierung: 24.01.2006
Ich habe beim INPS-Auszug festgestellt, dass eines meiner Arbeitsverhältnisse nicht aufscheint. Es handelt sich um eine freie und koordinierte Mitarbeit, die ich neben meinem Teilzeitverhältnis, das aus dem INPS-Auszug auch richtig hervorgeht, ausgeübt habe. An wen kann ich mich wenden bzw. was muss ich unternehmen?
Sie sollten kontrollieren, ob Sie die Eintragung bei der Sonderverwaltung des INPS beantragt haben. Die entsprechenden Vordrucke erhalten Sie beim INPS. Die Eröffnung einer Position ist nämlich Pflicht des Auftragnehmers. Die Einzahlung der Sozialabgaben hingegen erfolgt durch den Auftraggeber. Bei unterlassener Einzahlung der Sozialabgaben können Sie sich an den Inspektionsdienst des INPS wenden oder beim Amt für sozialen Arbeitsschutz einen Inspektionsantrag einreichen.
  • Nummer: 200
  • Autor: MS
  • Letzte Aktualisierung: 17.04.2004
Wo bekomme ich Informationen über die Versicherung der Handelsvertreter und -agenten ENASARCO?
Bei Herrn Zeni, Telefon 0461/822446 direkt bei der ENASARCO in Trient.
  • Nummer: 300
  • Autor: MS
  • Letzte Aktualisierung: 17.04.2004
Wo bekomme ich Informationen über die Sozialversicherung des Schauspielwesens ENPALS?
Bei Herrn Scapin, Telefon 041/717422 direkt bei ENPALS in Venedig.
  • Nummer: 100
  • Autor: PP
  • Letzte Aktualisierung: 13.08.2008
Gibt es das Arbeitsbuch noch?
Nein. Durch Art. 8 des Legislativdekretes Nr. 297/2002 wurde das Gesetz Nr. 112/35, welches die Bestimmungen betreffend das Arbeitsbuch geregelt hat, abgeschafft. Ab 30.01.2003 benötigen Arbeitnehmer (inländische wie ausländische) demnach kein Arbeitsbuch mehr. Ab dem gleichen Datum entfallen auch die entsprechenden Eintragungspflichten des Arbeitgebers.
  • Nummer: 200
  • Autor: PP
  • Letzte Aktualisierung: 13.08.2008
Was soll mit dem nicht mehr benötigten Arbeitsbuch geschehen?
Es empfiehlt sich in jedem Fall, das nicht mehr benötigte Arbeitsbuch aufzubewahren, da es Informationen und Bestätigungen über geleistete Arbeitsverhältnisse enthält, die für den Betroffenen auch in Zukunft wichtig sein können.
  • Nummer: 100
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Was ist ein Anvertrauungsabkommen?
Das Anvertrauungsabkommen ist eine Vereinbarung zur gesetzlichen Absicherung eines Arbeitseingliederungsprojektes in privaten und öffentlichen Betrieben. Durch dieses Projekt wird die Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt gefördert. Die Vertragspartner sind der/die Arbeitgeber/in, die Abteilung Arbeit und die betreffende Person. Im Rahmen dieses Abkommens bieten die Arbeitseingliederer/innen des Arbeitsservices eine pädagogische Beratung in Bezug auf das Arbeits- und auf das Sozialverhalten an. In Zusammenarbeit mit den Sozialdiensten sorgen sie durch regelmäßige Besuche im Betrieb für die Begleitung am Arbeitsplatz.
http://www.provinz.bz.it/arbeit/publ/publ_getreso.asp?PRES_ID=11840
  • Nummer: 105
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Welche Personen haben Anspruch auf ein Anvertrauungsabkommen?
Das Anvertrauungsabkommen ist für Menschen im erwerbsfähigen Alter gedacht, welche aufgrund einer Behinderung nicht die Voraussetzungen haben, sich eigenständig eine Arbeit zu verschaffen, wie vom zuständigen Fachdienst des Sanitätsbetriebes bescheinigt. Dieser Fachdienst begleitet das Arbeitseingliederungsprojekt gemeinsam mit dem Arbeitsamt.
  • Nummer: 110
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Erlaubt das Invaliditätszeugnis die Aktivierung eines Anvertrauungsabkommens?
Nein, da das Invaliditätszeugnis nur die Art und den Prozentsatz der Behinderung bescheinigt, aber nicht die Arbeitsfähigkeit erklärt.
  • Nummer: 115
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Welche Dauer hat ein Anvertrauungsabkommen?
Die Dauer eines Anvertrauungsabkommens liegt zwischen 3 und 12 Monaten und ist erneuerbar. Ein Anvertrauungsabkommen kann auf Anfrage der Vertragspartner vorzeitig aufgelöst werden.
  • Nummer: 120
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Welche Verpflichtungen hat der Betrieb und welche Kosten übernimmt er im Rahmen eines Anvertrauungsabkommens?
Der Betrieb soll eine Bezugsperson, welche die betroffene Person im Betrieb unterstützt und ihr die nötigen Anweisungen erteilt, bestimmen. Er sorgt für die Vergütung der Verpflegung und der Transportspesen zum Arbeitsplatz.
  • Nummer: 125
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Entspricht ein Anvertrauungsabkommen einem Arbeitsvertrag?
Nein, ein Anvertrauungsabkommen ist kein Arbeitsvertrag; daher sind weder eine Entlohnung noch eine Überweisung der Sozialversicherungsbeiträge (NISF) vorgesehen.
  • Nummer: 130
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Ist beim Anvertrauungsabkommen für die geleistete Tätigkeit eine Bezahlung vorgesehen?
Die betroffene Person erhält ein monatliches Taschengeld von Seiten des Landes. Die Auszahlung des Taschengeldes erfolgt aufgrund der effektiv geleisteten Arbeitszeiten. Für 40 Wochenstunden ist ein Betrag von 484,00 Euro vorgesehen. Das Taschengeld wird innerhalb des 20. Tages des darauffolgenden Monats überwiesen.
  • Nummer: 135
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Ist das Taschengeld aus den Anvertrauungsabkommen steuerpflichtig?
Das Taschengeld ist nicht steuerpflichtig, da das Taschengeld nicht als Einkommen betrachtet wird. Bei sonstigen Dienstleistungen, die z. B. von der Bezirksgemeinschaft angeboten werden (Wohngemeinschaft, betreutes Wohnen, finanzielle Unterstützung), wird es mitberücksichtigt.
  • Nummer: 140
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Ist das Taschengeld aus den Anvertrauungsabkommen mit der Zivilinvalidenrente vereinbar?
Ja, da das Taschengeld nicht als Einkommen betrachtet wird.
  • Nummer: 145
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Hat man Anspruch auf Ruhetage während eines Anvertrauungsabkommens?
Ja. Die Ruhetage werden aufgrund der Wochentätigkeit berechnet. Bei einer 5-Tage Woche entspricht dies 2,5 freien Tagen pro Monat. In einem Jahr hat man folglich Anrecht auf 30 freie Tage. Bei einer 6-Tage Woche sind dies 3 Tage pro Monat. In einem Jahr hat man folglich Anrecht auf 36 freie Tage. Die Ruhetage müssen vor Beendigung des Anvertrauungsabkommens genossen werden.
  • Nummer: 150
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Müssen die Abwesenheiten wegen Krankheit, Arztbesuchen oder Kuren während eines Anvertrauungsabkommens bescheinigt werden?
Ja, diese Abwesenheiten sind mit einem ärztlichen Zeugnis zu bescheinigen.
  • Nummer: 155
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Gibt es verschiedene Arten von Anvertrauungsabkommen die in die Wege geleitet werden?
Ja, das Anvertrauungsabkommen sieht drei Projektarten vor, die sich aufgrund ihrer Ziele unterscheiden: das Anlern - Beobachtungsprojekt, das Anstellungsvorbereitungsprojekt und das Projekt zur betreuten Arbeitseingliederung.
  • Nummer: 160
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Was ist ein Anlern - Beobachtungsprojekt?
Das Anlern - Beobachtungsprojekt leitet die erste Phase des Anvertrauungsabkommens ein und hat das Ziel, die interessierte Person anhand einfacher und konkreter Tätigkeiten in einem Betrieb in ihrem Verhalten und in ihren Fertigkeiten zu beobachten und anzulernen. In der Regel dauert das Projekt maximal 3 Jahre. Im Ausnahmefall wird es um ein weiteres Jahr verlängert.
  • Nummer: 165
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Was ist ein Anstellungsvorbereitungsprojekt?
Das Anstellungsvorbereitungsprojekt führt die Anlernungs-Beobachtungsphase des Anlern - Beobachtungsprojektes fort, wenn bestimmte Kenntnisse und Eigenschaften erreicht worden sind und die in absehbarer Zeit in ein reguläres Arbeitsverhältnisses umgemünzt werden können. In der Regel dauert das Projekt maximal 1 Jahr. Im Ausnahmefall wird es um ein weiteres Jahr verlängert.
  • Nummer: 170
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Was ist ein Projekt zur betreuten Arbeitseingliederung?
Das Projekt zur betreuten Arbeitseingliederung bietet die Möglichkeit Menschen mit einer mittleren bis schweren Behinderung, welche eine Anstellung nicht zulässt, auf unbestimmte Zeit eine geschützte Beschäftigung in der Arbeitswelt zu gewähren.
  • Nummer: 200
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Was sieht das Pflichtvermittlungsgesetz vor?
Das Gesetz Nr. 68/99 über das Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderung regelt die Pflichtvermittlung von Invaliden. Für die gezielte Vermittlung in private und öffentliche Betriebe, die mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigen, sind spezifische Ranglisten für Menschen mit Behinderung vorgesehen, wo sie sich eintragen sollen. Unter gezielter Vermittlung versteht man die verschiedenen Maßnahmen zur bestmöglichen Förderung der Arbeitsintegration von Menschen mit Behinderung. Dies geschieht durch eine angemessene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Personen, durch Arbeitsplatzanalysen und durch Unterstützungsformen.
http://www.provinz.bz.it/arbeit/gesetze/index.htm
  • Nummer: 205
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Wer hat Anrecht auf die Pflichtvermittlung?
Personen mit einer Zivilinvalidität von mindenstens 46% oder mit einer Arbeitsinvalidität von mindestens 34% haben Anrecht auf Eintragung in die Rangliste für die Pflichtvermittlung. Dabei muss man arbeitslos und im erwerbsfähigen Alter sein.
http://www.provinz.bz.it/arbeit/gesetze/index.htm
  • Nummer: 210
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Was muss man machen, um in die Pflichtvermmittlungslisten eingetragen zu werden?
Dafür braucht man das Invaliditätszeugnis und den Befund der Behinderungsarten für die gezielte Vermittlung. Zivilinvaliden müssen die Ansuchen an die Ärztekommission des zuständigen Sanitätsbetriebes einreichen und Arbeitsinvaliden beim I.N.A.I.L.. Anschließend können beide beim Arbeitsservice mit dieser Dokumentation um Eintragung in die Rangliste der gezielten Vermittlung ansuchen.
http://www.provinz.bz.it/arbeit/formulare/formulare4_d.htm
  • Nummer: 215
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Wieviele Mitarbeiter mit Behinderung müssen verpflichtete Betriebe beschäftigen?
Von 15 bis 35 Mitarbeitern - 1 Person; von 36 bis 50 Mitarbeitern - 2 Personen; ab 51 Mitarbeitern - 7% der effktiv Bediensteten. Dabei sind für die Berechnung der Pflichtquote laut geltender Bestimmungen bestimmte Mitarbeiter auszuschließen.
http://www.provinz.bz.it/arbeit/formulare/formulare4_d.htm
  • Nummer: 220
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Gibt es finanzielle Unterstützungen zur Förderung der Aufnahmen von Menschen mit Behinderung?
Private Betriebe haben die Möglichkeit um eine volle oder teilweise Rückvergütung der Sozialabgaben der aufgenommen Menschen mit Behinderung anzusuchen. Diese Begünstigungen werden auf Grund der Art der Invalidität und des Invaliditätsgrades bemessen. Zudem sind für die Anpassung des Arbeitsplatzes oder für die Beseitigung von architektorischen Barrieren auch finanzielle Unterstützungen vorgesehen. Die notwendigen Anfragen können beim Arbeitsservice eingereicht werden.
http://www.provinz.bz.it/arbeit/formulare/formulare4_d.htm
  • Nummer: 225
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Ist bei der Pflichtaufnahme die Probezeit vorgesehen?
Ja, und die Dauer hängt vom jeweligen Kollektivvetrag des Betriebes ab.
  • Nummer: 230
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Welche Arbeitsmöglichkeiten gibt es in öffentlichen Verwaltungen?
Alle ausgeschriebene Stellen in der öffentlichen Verwaltung sind auch den Invaliden zugänglich, sofern die verlangten Kriterien, wie Studientitel und Zweisprachigkeitsnachweis, erfüllt sind und es die Invalidität zulässt. Die Pflichtaufnahme von Menschen mit Behinderung in den öffentlichen Körperschaften erfolgt mittels Wettbewerb, mittels Auswahlverfahren oder durch namentliche Aufnahme, sofern ein Aufnahmeprogramm vorliegt.
http://www.provinz.bz.it/arbeit/rundschreiben/publ_getreso.asp?PRES_ID=7916
  • Nummer: 235
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Was bestimmt eine Pflichtaufnahme?
Die Unbedenklichkeitserklärung des Arbeitsservices bestimmt ob die Aufnahme als Pflichteinstellung gilt.
  • Nummer: 240
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Welche Mitarbeiter mit Invalidität können als Pflichteinstellung anerkannt werden?
Um eine Anerkennung als Pflichteinstellung während des Arbeitsverhältnisses vornehmen zu können, müssen Zivilinvaliden mindestens 60% und Arbeitsinvaliden mindestens 34% an Invalidität aufweisen. Dafür muss man beim Arbeitsservice eine Anfrage um Anerkennung als Pflichteinstellung, mit beigelegter Invaliditätbestätigung, einreichen. Auch Menschen mit Behinderung, die vor Beginn des Arbeitsverhältnisses mindestens 60% an Invalidität aufweisen, können nachträglich als Pflichteinstellungen anerkannt werden. Diese Moglichkeiten beschränken sich auf Privatbetriebe.
  • Nummer: 245
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Kann ein Arbeitnehmer wegen eingtretener Invalidität entlassen werden?
Der Arbeitgeber/Die Arbeitgeberin ist verpflichtet, den Arbeitsplatz zu garantieren, sollte nicht festgestellt werden, dass die Fortführung der ausgeübten Tätigkeit oder anderen geigneten Aufgaben nicht mehr möglich ist. Die Überprüfung der Vereinbarkeit der Tätigkeit mit der Behinderung ist Zuständigkeit der gesetzlich vorgesehenen ärztlichen Organe.
  • Nummer: 250
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Kann ein Betrieb von der Pflicht zur Aufnahme von Menschen mit Behinderung befreit werden?
Ja. Es muss sich dabei jedoch um einen Betrieb handeln, der insgesamt mindestens 36 Angestellte beschäftigt. Um von dieser Verpflichtung befreit zu werden, muss der Betrieb einen entsprechenden Beitrag entrichten.
  • Nummer: 255
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Wie geht ein Betrieb in Südtirol vor, um die Genehmigung zur Befreiung von der Aufnahme von Menschen mit Behinderung zu erhalten?
Der Betrieb muss einen entsprechenden Antrag beim Arbeitsservice einreichen, in dem genau begründet wird, weshalb der Antrag um Befreiung von der Aufnahme von Menschen mit Behinderung eingereicht wird. Die Befreiung ist nämlich nur dann möglich, wenn es sich um hochqualifizierte, anstrengende oder gefährliche Tätigkeiten im Betrieb handelt. Die Befreiung kann außerdem auch dann gewährt werden, wenn es nicht möglich ist, eine Stelle für die gezielte Vermittlung zu finden oder wenn der Betrieb die Bescheinigung bezüglich der Einhaltung der Bestimmungen benötigt, um an öffentlichen Ausschreibungen teilzunehmen.
  • Nummer: 260
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Welcher Beitrag muss vom Betrieb entrichtet werden, sollte er zur Befreiung ermächtigt worden sein?
Der Beitrag beträgt 30,64 Euro pro Tag für jede Person mit Behinderung, für die der Betrieb von der Aufnahme befreit worden ist. Der Betrieb überweist den geschuldeten Betrag trimestral für den Zeitraum, für den er ermächtigt worden ist.
  • Nummer: 265
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Hat die Befreiung von der Aufnahme von Menschen mit Behinderung unbegrenzte Gültigkeit?
Nein. Die Befreiung von der Aufnahme von Menschen mit Behinderung kann nur für eine bestimmte Zeit gewährt werden (in der Provinz Bozen für höchstens 2 Jahre). Die Befreiung kann mit einem neuen Antrag verlängert werden, sofern die Bedingungen, die zur Befreiung geführt haben, noch bestehen und sofern es nicht möglich ist, eine Möglichkeit der gezielten Vermittlung von Menschen mit Behinderung zu finden.
  • Nummer: 270
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Ist es notwendig sich zu registrieren um das Programm des Ministeriums für die Mitteilung des Personalstandes im Sinne des Gesetzes vom 12. März 1999, Nr. 68 benutzen zu können?
Ja. Der Arbeitgeber oder ein Bevollmächtigter, der die Mitteilung des Personalsstandes für Dritte durchführt, muss sich zuerst registrieren um ein Passwort für die Benützung des Programms zu erhalten.
  • Nummer: 275
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Auf welcher Internetseite befindet sich das Programm des Ministeriums für die elektronische Übermittlung der Personalstandsmitteilung?
Den Link findet man auf der Seite www.cliclavoro.gov.it (prospetto informativo). Um zum Programm zu kommen, klickt man auf die Ikone "Aziende - adempimenti" und dann „Prospetto informativo collocamento mirato“.
  • Nummer: 280
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Was muss gemacht werden um sich im Programm des Ministeriums für die elektronische Personalstandsmitteilung zu registrieren?
Wenn man auf der Seite eingestiegen ist (indem man die Ikone „Prospetto informativo“ anklickt) reicht es, auf die Position der Bildschirmansicht „accreditamento e accesso al sistema“ zu klicken. Somit kann man mit der Registrierung beginnen. Zusätzlich ist es notwendig die Erklärung, die den Notaritätsakt ersetzt und dessen Vordruck man nach erfolgter Registrierung erhält, mittels Fax an das Arbeitsministerium zu senden.
  • Nummer: 285
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Wer ist mit „referente“ (Ansprechpartner) gemeint?
„Referente“ (Ansprechpartner) ist die für die Meldung zuständige Person, die die Personalstandsmitteilung ausfüllt. Dies kann natürlich auch der Arbeitgeber oder eine von Ihm beauftragte Person (Z.B. Arbeitsrechtsberater) sein.
  • Nummer: 290
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Welches ist die Adresse, die für den Ansprechpartner („referente“) anzugeben ist?
Es ist die Adresse des Betriebes anzugeben, wenn es sich beim Ansprechpartner um den Arbeitgeber oder um einen Angestellten des Betriebes handelt. Wenn sich beim Ansprechpartner um einen Bevollmächtigten (z.B. Arbeitsberater) handelt, ist die Adresse des Studios anzuführen.
  • Nummer: 295
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Was ist mit „gradualità“ gemeint?
„Gradualità“ ist ein Dekret, welches vom Arbeitsministerium auf Anfrage des Betriebes, welcher seine Rechtsform von öffentlich auf privat umgewandelt hat, ausgestellt wird. Diese Betriebe werden ermächtigt, Einstellungen von Menschen mit Behinderung in Höhe von 12% der effektive nach der Umwandlung erfolgten Neueinstellungen vorzunehmen, um stufenweise die Abdeckung der Pflichtquote für die Einstellung von Menschen mit Behinderung zu erreichen (welche 7% des gesamten Personales beträgt, unabhängig ob diese vor oder nach der rechtlichen Umwandlung angestellt wurden).
  • Nummer: 300
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Was ist mit territorialem Gebietsausgleich („compensazione territoriale“) gemeint?
Der „territoriale Gebietsausgleich“ ist die Möglichkeit für Betriebe, die in mehreren Provinzen verschiedener Regionen tätig sind, in einer Provinz mehr Menschen mit Behinderung aufzunehmen, als in einer anderen in der sie tätig sind. Für Privatbeitriebe ist dies automatisch möglich, es reicht die diesbezüglichen Felder in der Erklärung des Personalstandes auszufüllen. Für öffentliche Körperschaften ist hingegen ein Dekret des zuständigen Ministeriums notwendig.
  • Nummer: 305
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Was ist/bedeutet teilweisen Befreiung („esonero parziale“)?
Die teilweise Befreiung ist die Genehmigung, die private Unternehmen oder öffentliche Wirtschaftskörperschaften auf ihre Anfrage an den Arbeitsservice in denen ihr Unternehmen seinen Rechtsitz hat, hin erhalten. Diese Genehmigung ermöglicht es Unternehmen, denen es nicht möglich ist, Menschen mit Behinderung einzustellen (sehr anstrengende Arbeit, hohe Spezialisierung, Ausübung der Tätigkeit an gefährlichen Orten) der gesetzlichen Pflicht im Bereich der Pflichtvermittlung dadurch nachzukommen, indem sie 30,64 Euro pro Tag für jede nicht eingestellte Einheit, für die sie die Genehmigung erhalten und für die Dauer der Genehmigung, als Ausgleichszahlung zu entrichten.
  • Nummer: 310
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 08.01.2013
Wo müssen die für die Menschen mit Behinderung zur Verfügung gestellten Arbeitsplätze eingetragen werden?
Die Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung müssen im Bereich 2 („quadro 2“) für jede Provinz, in der das Unternehmen verpflichtet ist Menschen mit Behinderung aufzunehmen unter dem Punkt „elenco posti di lavoro disponibile“ eingegeben werden. Es sind so viele Arbeitsplätze anzugeben, wie noch Menschen mit Behinderung eingestellt werden müssen, um die Pflichtquote zu erfüllen.